Datum16.08.2026 05:05
Quellewww.zeit.de
TLDRIOC-Präsidentin Kirsty Coventry traf deutsche Olympia-Bewerber in Aachen. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner waren anwesend. Offiziell wurde nicht über die Bewerbungen gesprochen, sondern über Sportentwicklung. Wüst betonte den sportlichen Wettstreit zwischen den Bewerbern, glaubt aber an das beste Angebot Nordrhein-Westfalens. Coventry war privat in Aachen und besuchte eine Dressurprüfung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sportpolitik“. Lesen Sie jetzt „IOC-Präsidentin trifft deutsche Olympia-Bewerber“. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hat sich am Rande der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen mit Vertretern der deutschen Olympia-Bewerber getroffen. Die Funktionärin sprach im VIP-Bereich der WM mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner. Es soll aber nicht über die deutsche Bewerbung gesprochen worden sein. "Gerade bei Sport muss man sportlich bleiben", sagte Wüst nach dem Treffen. "Deshalb haben wir auch die Kollegen aus Bayern und Berlin eingeladen. Ich finde, das gehört sich einfach." Wüste sagte, alle würden Olympische Spiele nach Deutschland holen wollen, "und jeder macht das beste Angebot, das er machen kann. Ich glaube, unser ist objektiv am besten, keine Frage." Der NRW-Ministerpräsident fügte an: "Aber das glauben die anderen von ihren Angeboten auch." Wüst erklärte, dass mit der IOC-Präsidentin gar nicht "über die olympischen Bewerbungen gesprochen" worden sei, sondern über Themen wie Sportentwicklung. Coventry war laut offizieller Darstellung privat in Aachen. Die IOC-Präsidentin, die nachmittags einige Vertreter deutscher Spitzensportverbände getroffen hatte, schaute sich am Abend die Einzel-Entscheidung der Dressur in der Kür mit Musik an. © dpa-infocom, dpa:260816-930-536108/1