Datum15.08.2026 16:31
Quellewww.zeit.de
TLDRTrotz Aufrufen in sozialen Netzwerken blieb ein befürchteter erneuter Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta aus. Sowohl Spanien als auch Marokko hatten ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, um die Ereignisse vom Ende Juli zu verhindern, bei denen tausende Migranten nach Ceuta gelangten. Die Lage an der Grenze und in der Stadt war zunächst ruhig, lediglich in den Außenbezirken wurden vereinzelt Migrantengruppen gesichtet.
InhaltTrotz Aufrufen zum erneuten Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta bleibt die Lage bisher ruhig. Spanien und Marokko hatten zuvor Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Bislang haben sich entgegen der Befürchtungen keine weiteren Menschenmengen zur spanischen Exklave Ceuta aufgemacht. Trotz Aufrufen in sozialen Netzwerken zu einer Wiederholung des massenhaften Grenzübertritts von Ende Juli für diesen Samstag war die Lage an der Grenze und in der Exklave zunächst den ganzen Tag über ruhig. Spanien und vor allem Marokko hatten ihre Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld deutlich verstärkt. An der Grenze herrschte am Morgen absolute Stille, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa vor Ort. "Im Stadtzentrum ist sogar so etwas wie heile Welt, man bekommt von alledem nichts mit. Man sieht nur gelegentlich Polizei und Militär, die patrouillieren", sagte er. Nur in den Außenbezirken sehe man Gruppen junger Migranten. Von einer weitgehend entspannten Lage berichteten auch der staatliche TV-Sender RTVE und andere spanische Medien aus der Exklave. Mit der Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen wollten die Behörden beider Länder verhindern, dass sich die Ereignisse von Ende Juli wiederholen, als nach verschiedenen Schätzungen bis zu 80.000 Migranten nach Ceuta gelangten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.