Datum15.08.2026 15:13
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Frankfurter Polizei ermittelt nach zwei queerfeindlichen Vorfällen. In einem Fall wurden zwei Personen rassistisch beleidigt und bedroht. In einem anderen Fall wurde eine Person aus der queeren Community sexuell beleidigt und mit einer Dose geschlagen. Gegen die mutmaßlichen Täter wurden Anzeigen wegen Volksverhetzung, Bedrohung und Beleidigung aufgenommen. Zeugen wurden um Hinweise gebeten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verletzt, beleidigt, bedroht“. Lesen Sie jetzt „Polizei ermittelt nach queerfeindlichen Vorfällen“. Zwei queerfeindliche Vorfälle in Frankfurt haben die Polizei auf den Plan gerufen. Im ersten Fall habe der 41 Jahre alte Wirt eines Restaurants zwei 25 und 39 Jahre alte Personen aus seinem Restaurant verwiesen und beleidigt, teilte die Polizei mit. Daraus habe sich ein Streit entwickelt, in den sich zwei Männer eingemischt hätten, auch sie sollen die beiden Geschädigten mehrfach sexuell beleidigt und bedroht haben. Gegen die drei Tatverdächtigen wurden Anzeigen aufgenommen - es geht um den Verdacht auf Volksverhetzung, Bedrohung und Beleidigung, teilte die Polizei mit. Der zweite Vorfall ereignete sich in der Frankfurter Innenstadt. Dieser Angriff richtete sich laut Polizei gegen eine 42-jährige Person aus der queeren Community, die sich am Abend mit einer weiteren Person an der Kreuzung Seilerstraße / Klapperfeldstraße aufhielt. Das Opfer sei aus einer Gruppe von drei Männern heraus zunächst beleidigt worden. Als die betroffene Person die Männer fragte, wer sie beleidigt habe, habe sich ein Tatverdächtiger dazu geäußert. Von einem anderen Mann sei das Opfer anschließend noch mit einer Dose gegen den Kiefer geschlagen worden. Nach dem Vorfall seien beide Tatverdächtige zu Fuß geflüchtet. Zeugen des Vorfalls wurden gebeten, sich bei der Polizei in Frankfurt zu melden. © dpa-infocom, dpa:260815-930-534684/1