Regionalexpress-Strecke: Verkehrsminister: Bahn lässt Fahrgäste im Regen stehen

Datum15.08.2026 11:40

Quellewww.zeit.de

TLDRBrandenburgs Verkehrsminister Crumbach kritisiert die Deutsche Bahn scharf wegen der kurzfristigen Information über die Verlängerung der Streckensperrung für den Regionalexpress RE1. Die ursprünglich geplante Eröffnung des neuen Bahnhofs Fangschleuse am Tesla-Werk verzögert sich dadurch. Die Bahn begründet die Verschiebung mit Verzögerungen bei der Abnahmeprüfung der Leit- und Sicherungstechnik, die für die Steuerung und Absicherung des Zugverkehrs zuständig ist. Crumbach fordert eine Erklärung und künftig frühere, verlässlichere Informationen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Regionalexpress-Strecke“. Lesen Sie jetzt „Verkehrsminister: Bahn lässt Fahrgäste im Regen stehen“. Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) wirft der Deutschen Bahn vor, sie habe zu kurzfristig über die Verlängerung der Streckensperrung für den Regionalexpress RE1 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) informiert. Die für den Morgen geplante Öffnung des neu gebauten Bahnhofs Fangschleuse nahe dem Tesla-Werk verzögert sich damit.  Die Bahn-Tochter DB InfraGO habe die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft Odeg erst sehr kurzfristig am Freitagabend um 19.15 Uhr über die Verlängerung informiert, sagte Verkehrsminister Crumbach. "Dass ein bundeseigenes Unternehmen bei einer seit Wochen bekannten Bauplanung erst am Vorabend des geplanten Endes reagiert und die Fahrgäste im Regen stehen lässt, ist inakzeptabel." Die Odeg betreibt die Regionalexpress-Linie RE1 auf der Strecke zwischen Berlin und Frankfurt (Oder). Crumbach sagte, er erwarte von DB InfraGO umgehend eine Erklärung sowie künftig eine deutlich frühzeitigere und verlässlichere Information. Das Unternehmen versuche seit Freitagabend zusätzliche Busse und Fahrer für den Ersatzverkehr zu organisieren.  Seit dem frühen Morgen sollten am neu gebauten Bahnhof Fangschleuse am Tesla-Werk südöstlich von Berlin die ersten Regionalzüge des RE1 halten. Aber bei Arbeiten der Deutsche Bahn-Tochter DB InfraGo an der Stecke zwischen Erkner und Frankfurt (Oder) kam es zu Verzögerungen. Die Strecke des RE1 wurde noch nicht freigegeben.  Die Deutsche Bahn teilte auf Anfrage am Vormittag mit: "Bei der Abnahmeprüfung der Leit- und Sicherungstechnik kam es Verzögerungen." Der Zugverkehr könne daher erst heute Abend aufgenommen werden. "Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste." Die Leit- und Sicherungstechnik umfasst laut Bahn alle technischen Systeme, die den Zugverkehr steuern und absichern. D © dpa-infocom, dpa:260815-930-533929/1