Datum15.08.2026 11:08
Quellewww.zeit.de
TLDRBürgermeister Stephan Cranen rechnet nicht mit weiteren Evakuierungen im Zusammenhang mit dem großen Waldbrand in Hürtgenwald. Der evakuierte Ortsteil Gey bleibt vorerst leer, um Einsatzkräften freie Bahn zu gewähren. Die Rauchsäule über dem betroffenen Gebiet hat sich am Samstagvormittag deutlich reduziert. Cranen äußerte sich optimistisch, dass sich der Brand nicht weiter ausbreitet, räumte aber ein, dass die Löscharbeiten, die seit Donnerstagnachmittag andauern und etwa 300 Hektar Wald betreffen, noch Tage dauern könnten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Evakuierung in Brandort“. Lesen Sie jetzt „Bürgermeister: Rechne nicht mit weiterer Evakuierung“. Hürtgenwalds Bürgermeister Stephan Cranen geht nicht davon aus, dass wegen des großen Waldbrands weitere Ortsteile evakuiert werden müssen. "Im Moment sagt man definitiv "nein" und ich gehe davon aus, dass es so bleibt", sagte Cranen (parteilos) der dpa. Wann die Menschen im evakuierten Ortsteil Gey wieder in ihre Häuser könnten, könne er nicht sagen. "Im Moment ist es wichtig, dass die Fahrzeuge durch Gey können, ohne gestoppt zu werden, und dafür ist es gut, dass es noch leer ist." Die Sicherheit der Menschen bleibe das Wichtigste. Einem dpa-Reporter vor Ort zufolge war am Samstagmorgen nicht mehr die riesige Rauchsäule zu sehen, die am Freitag noch über Hürtgenwald gelegen hatte. Zur Frage, ob der Brand bald unter Kontrolle sei, sagte Cranen: "Ich bin optimistisch, kann aber nicht sagen, wie schnell das Ganze geht. Aber für mich ist schon mal wichtig, dass es sich im Moment nicht weiter ausgebreitet hat." Einsatzkräfte gingen zunächst davon aus, dass die Löscharbeiten noch Tage andauern. Seit Donnerstagnachmittag kämpfen bei dem Ort in der Eifel Hunderte Einsatzkräfte gegen die Flammen. Nach Angaben des Kreises Düren sind etwa 300 Hektar Wald von dem Brand betroffen. © dpa-infocom, dpa:260815-930-533805/1