Sieben Hektar betroffen: Waldbrand bei Plauen: Einsatzkräfte werden reduziert

Datum15.08.2026 09:17

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Löscharbeiten am Waldbrand im "Schwarzen Holz" bei Plauen schreiten voran. Die Brandfläche beträgt sieben Hektar, und die Einsatzkräfte wurden reduziert. Der Fokus liegt nun auf der Bekämpfung von Glutnestern mithilfe von Drohnen und schwerem Forstgerät. Ziel ist die Verhinderung eines erneuten Aufflammens, insbesondere in einem Jungwaldgebiet. Die Wasserversorgung wird durch das THW und Tanklöschfahrzeuge sichergestellt. Rund 120 Einsatzkräfte sind noch vor Ort. Der Brand war am Dienstag ausgebrochen, die Brandursache wird noch ermittelt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sieben Hektar betroffen“. Lesen Sie jetzt „Waldbrand bei Plauen: Einsatzkräfte werden reduziert“. Beim Waldbrand im "Schwarzen Holz" bei Plauen kommen die Löscharbeiten weiter voran. Die Zahl der Einsatzkräfte vor Ort konnte inzwischen wie geplant reduziert werden, wie die Stadt mitteilte. Die Brandfläche habe sich nicht weiter ausgedehnt und liege unverändert bei rund sieben Hektar. Insgesamt zeichne sich die Entwicklung "vorsichtig positiv" ab. Der Schwerpunkt liegt nun auf verbliebenen Glutnestern und Nachlöscharbeiten. Eine Drohne der Johanniter sucht das Gelände nach heißen Stellen und verdeckten Wärmequellen ab. Diese sollen anschließend gezielt gelöscht werden. Besonders im Blick haben die Einsatzkräfte einen angrenzenden Waldbereich mit zahlreichen jungen Bäumen. Dort soll ein Übergreifen oder erneutes Aufflammen des Feuers verhindert werden. Auch schweres Forstgerät kommt weiterhin zum Einsatz, um Zugänge zu schaffen und Schneisen freizuräumen. Sogenannte Kreisregner sollen die betroffenen Flächen dauerhaft feucht halten. Diese Bewässerungsgeräte verteilen Wasser gleichmäßig im Kreis über den Boden. Die Wasserversorgung wird unter anderem vom Technischen Hilfswerk (THW) sichergestellt. Zusätzlich bringen Tanklöschfahrzeuge Wasser aus dem Gewerbegebiet Oberlosa zur Einsatzstelle. Insgesamt sind nach Angaben der Stadt am Samstag noch rund 120 Menschen in den Einsatz eingebunden. Davon arbeiten etwa 30 Feuerwehrleute und weitere Kräfte direkt im Wald, rund 60 Einsatzkräfte gehören zum THW. Weitere Helfer sind unter anderem im Lagezentrum tätig. Der Waldbrand zwischen Meßbach und Thiergarten war am Dienstagabend ausgebrochen. Wegen der Hanglage und des vielen Unterholzes ist das Gebiet für die Einsatzkräfte schwer zugänglich. Zudem liegt der Einsatzort in einem Trinkwasserschutzgebiet. Damit befindet sich der Großeinsatz inzwischen am fünften Tag. Das Betreten des betroffenen Waldes war weiterhin verboten. Die Ermittlungen zur Brandursache sollen beginnen, sobald das Gelände wieder begehbar ist. © dpa-infocom, dpa:260815-930-533400/1