Datum15.08.2026 08:14
Quellewww.zeit.de
TLDRDie nächtlichen Löscharbeiten im Hürtgenwald zeigen Erfolg: Die massive Rauchsäule ist verschwunden und Landrat Nolten spricht von "guten Fortschritten". Die Bundeswehr schlug Schneisen und erhöhte die Zahl der Bergepanzer. Hubschrauber werden weiterhin eingesetzt. Ziel ist es, das offene Feuer einzudämmen. Die Situation hat sich von einem "echten Kampf" zu "kontrolliertem Arbeiten" entwickelt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Leichte Entspannung“. Lesen Sie jetzt „Keine Rauchsäule mehr über Hürtgenwald - "Die Nacht war gut"“. Beim größten Waldbrand in der NRW-Geschichte steht nach ununterbrochenen Löscharbeiten keine riesige Rauchsäule mehr über dem Hürtgenwald. "Die Nacht war gut", sagte Landrat Ralf Nolten (CDU) am Morgen der Deutschen Presse-Agentur. Es habe sehr gute Fortschritte bei der Bekämpfung des Brandes gegeben. Die Bundeswehr habe in der Nacht weitere breite Schneisen in das Areal geschlagen. Das Hauptbrandgeschehen sollte nicht überschlagen in andere Bereiche. Die Anzahl der Bergepanzer sei auch von zwei auf vier erhöht worden. Der Landrat geht davon aus, dass heute die gleiche Zahl an Hubschraubern wie am Vortag im Einsatz sein wird. Nolten hofft, dass die Löscharbeiten so weit vorankommen können, dass es kein offenes großes Feuer mehr in dem Wald wütet. Das aktuelle Geschehen sei kein Vergleich mit dem des Vortages: "Gestern Morgen war echter Kampf und jetzt ist kontrolliertes Arbeiten", verdeutlichte der Landrat. © dpa-infocom, dpa:260815-930-533273/1