Waldbrand: Hürtgenwald: Wetterdienst rechnet nicht mit Regen

Datum15.08.2026 07:56

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Hürtgenwald kämpfen Hunderte Einsatzkräfte weiter gegen einen Großbrand, der rund 300 Hektar Wald zerstört hat. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für Samstag keinen flächendeckenden Regen für Nordrhein-Westfalen. Stattdessen wird eine Zunahme des Windes erwartet, der die Flammen weiter anfache kann. Die Temperaturen bleiben hoch, und es sind vereinzelt Gewitter mit Sturmböen im Bergland möglich, deren Entstehung in der Eifel jedoch unsicher ist.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Waldbrand“. Lesen Sie jetzt „Hürtgenwald: Wetterdienst rechnet nicht mit Regen“. Im Kampf gegen den großen Waldbrand im Hürtgenwald in der Eifel können die Einsatzkräfte auch am Samstag nicht mit Regen rechnen. Für Nordrhein-Westfalen sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) keinen flächendeckenden Regen voraus. Laut einer Meteorologin soll der Wind im Laufe des Tages zunehmen und in Richtung Nordwest drehen. Dabei bleibt der Wind aber eher schwach bis mäßig bei Geschwindigkeiten zwischen etwa zwölf bis 28 Kilometer pro Stunde.  Die Hitze könnte wie bereits in den vergangene Tagen den Einsatzkräften wieder einiges abverlangen: Für Nordrhein-Westfalen rechnet der DWD mit Höchstwerten zwischen 29 und 34 Grad.  Gegen Nachmittag sollen laut der Meteorologin vereinzelt Gewitter im Bergland aufziehen. Dabei könnte es dann auch zu Sturmböen kommen, die die Flammen weiter anfachen können. Ob die Gewitter mit den Sturmböen aber in der Eifel entstehen, sei unklar. Gut möglich sei auch, dass diese auch nur im Sauerland entstehen. Eine genauere Vorhersage der Gewitter sei nicht möglich, so die Wetterfachfrau.  Seit Donnerstagnachmittag kämpfen bei dem Ort in der Eifel Hunderte Einsatzkräfte gegen die Flammen. Nach Angaben des Kreises Düren sind etwa 300 Hektar Wald von dem Brand betroffen. © dpa-infocom, dpa:260815-930-533244/1