Nachrichtenpodcast: Afghanistan fünf Jahre unter den Taliban

Datum15.08.2026 06:00

Quellewww.zeit.de

TLDRFünf Jahre nach der Taliban-Machtübernahme in Afghanistan hat sich die Sicherheit zwar verbessert, die humanitäre Lage bleibt jedoch schwierig. Millionen sind zurückgekehrt, während die Taliban die Rechte von Frauen massiv einschränken. Gleichzeitig beeinträchtigt Niedrigwasser die Rheinschifffahrt, was im Extremfall zur Teilung des Flusses für den Verkehr führen könnte.

InhaltIn Afghanistan bleibt die humanitäre Lage unter den Taliban angespannt. Wie geht es den Menschen im Land? Und: Niedrigwasser könnte den Rhein für die Schifffahrt teilen Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban hat sich die Sicherheitslage in Afghanistan zwar verbessert, allerdings bleibt die humanitäre Situation schwierig. Die Bewohner des Landes leiden unter Unterernährung, Dürren und Überschwemmungen. Seit September 2023 sind zudem fast 5,9 Millionen Menschen nach Afghanistan zurückgekehrt, viele aus Pakistan und Iran. Gleichzeitig schränken die Taliban insbesondere die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Der Zugang zu höherer Bildung und Arbeit ist stark begrenzt, hinzu kommen Kleidervorschriften und weitere Einschränkungen im Alltag. Auch die Presse- und Meinungsfreiheit ist eingeschränkt. Die Taliban kontrollieren inzwischen weitgehend das gesamte Land. Wolfgang Bauer, Reporter der Chefredaktion der ZEIT, ordnet ein, wie es den Menschen in Afghanistan geht. Das Niedrigwasser führt derzeit zu Einschränkungen für die Schifffahrt auf dem Rhein. Zwar fahren weiterhin Schiffe, allerdings weniger als üblich. Sollte der Wasserstand weiter sinken, könnte der Rhein an einigen Stellen für die Schifffahrt unpassierbar werden, weil die Fahrrinne dann zu flach wäre und Schiffe den Grund berühren könnten. In diesem Fall wäre der Rhein erstmals in zwei Abschnitte geteilt: Schiffe aus dem Süden könnten noch bis Mainz fahren, Schiffe aus dem Norden bis Köln. Güter müssten an diesen Punkten auf andere Verkehrsmittel umgeladen werden. In den Häfen werden solche Transporte bereits angepasst. Was das bedeutet und in welchem Umfang die Situation Auswirkungen auf Verbraucher haben könnte, erklärt ZEIT-Autorin Maike Rademaker im Podcast. Und sonst so? Hund wird nach acht Jahren über Facebook wiedergefunden Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr und Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp.