Datum15.08.2026 00:23
Quellewww.spiegel.de
TLDRSelena Gomez wird mit ihrem Mental-Health-Startup "Wondermind" verklagt. Investoren werfen Gomez und ihren Mitgründerinnen, darunter ihre Mutter, vor, sie hätten mit falschen Versprechungen wie einer funktionierenden Firmenstruktur und wichtigen Partnerschaften zu Investitionen über 1,2 Millionen US-Dollar gelockt. Es wird behauptet, Gomez habe sich zudem weniger um die Vermarktung gekümmert, als erwartet.
InhaltGemeinsam mit ihrer Mutter gründete Selena Gomez "Wondermind", eine Plattform für mentale Gesundheit. Nun verklagen zwei Investoren die Gründerinnen. Der Vorwurf: Sie hätten mit falschen Versprechen gelockt. Selena Gomez, 34, ist einer der weltweit bekanntesten Popstars und seit einiger Zeit auch eine erfolgreiche Unternehmerin: Ihre Marke "Rare Beauty" ist insbesondere bei jungen Frauen beliebt, auf TikTok und Instagram preisen Influencerin die Produkte der Linie an. Mit einem anderen Projekt, dem Start-up "Wondermind", läuft es dagegen weniger gut. Investoren verklagen das Unternehmen und werfen Gomez und ihren Mitgründerinnen Betrug vor. "Wondermind" gibt es seit 2021. Das Start-up widmet sich nach eigenen Angaben der psychischen Gesundheit. Ziel war es, eine Plattform zu schaffen, auf der Menschen mehr über ihre Gefühle erfahren und lernen können. Geplant war unter anderem eine eigene "Wondermind"-App. Neben Gomez zählen auch ihre Mutter Mandy Teefey und die Unternehmerin Daniella Pierson zu den Gründerinnen. Nun haben Investoren Klage gegen die Gründerinnen vor einem Bundesgericht in Delaware eingereicht. Der Vorwurf: Gomez und ihre Partnerinnen sollen mit falschen Versprechen zum Investieren bewogen haben. Den Gesellschaften seien etwa eine funktionierende Firmenstruktur, wichtige Partnerschaften und Werbeverträge in Aussicht gestellt worden. Das habe nicht der Realität entsprochen, berichtet das Magazin "Forbes" und beruft sich auf die Klageunterlagen. Demnach hatten die Gesellschaften fast 1,2 Millionen US-Dollar in "Wondermind" investiert. Gomez persönlich werfen die Investoren vor, sie habe sich weniger an der Vermarktung des Start-ups eingebracht, als erhofft. Auf Instagram zählt die Sängerin mehr als 400 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten.