Datum14.08.2026 20:11
Quellewww.spiegel.de
TLDRJeff Bezos ist über ein Konsortium an den FC Liverpool beteiligt. Mitinvestoren sind Amit Bhatia und Eduardo Saverin. Die Fenway Sports Group (FSG) verkauft 30 Prozent der Anteile für bis zu 1,8 Milliarden Euro, nachdem sie den Club 2010 für 350 Millionen Euro erworben hatte. Bezos wird keine operative Rolle einnehmen. Die Fan-Vereinigung "Spirit of Shankly" äußert Bedenken hinsichtlich zukünftiger Veränderungen.
InhaltAls Teil eines Konsortiums hat sich der Amazon-Milliardär beim FC Liverpool eingekauft – für einen Betrag von bis zu 1,8 Milliarden Euro. Fans machen sich Sorgen um die Zukunft des Premier-League-Clubs. Der Premier-League-Spitzenclub FC Liverpool hat neue Anteilseigner: Ein Konsortium um Amazon-Gründer Jeff Bezos hat eine Minderheitsbeteiligung erkauft. Der Club gab "eine endgültige Vereinbarung zum Verkauf eines Minderheitsanteils an 1892 Holdings" bekannt. Angeführt werden die Investoren von Amit Bhatia, dem Schwiegersohn des indischen Stahl-Magnaten Lakshmi Mittal. Neben Bezos, einem der reichsten Männer der Welt, ist auch Eduardo Saverin dabei, ein Mitgründer von Facebook. Für 30 Prozent der Anteile kassieren die amerikanischen Liverpool-Besitzer der Fenway Sports Group (FSG) der BBC zufolge zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden Euro. Die FSG hatte den Traditionsverein 2010 für etwa 350 Millionen Euro erworben. "Der FC Liverpool ist immer ein Club gewesen, der über eine Saison hinausschaut und Entscheidungen trifft, die die langfristigen Interessen des Vereins im Sinn haben", sagte FSG-Präsident Mike Gordon. Bezos soll keine operative Rolle einnehmen. Die Fan-Vereinigung "Spirit of Shankly" hatte sich vor dem Deal skeptisch geäußert. "Wir haben bei ähnlichen Verkäufen in anderen Vereinen erlebt, dass es zu erheblichen Veränderungen in der Führung des Clubs und im operativen Fußballbereich kam – mit Entscheidungen und Verhaltensweisen, die viele bei Liverpool nicht sehen möchten", teilte das Bündnis mit.