Kriminalität in Wilhelmshaven: Polizei findet Waffen und Steroide bei Rocker-Durchsuchung

Datum14.08.2026 17:49

Quellewww.zeit.de

TLDRBei einer Durchsuchung im Rockermilieu in Wilhelmshaven fand die Polizei Munition, Waffen und Schlagringe. Ermittelt wird gegen zwei Männer und eine Frau wegen versuchter räuberischer Erpressung und Bedrohung mit einer Schusswaffe. Auch Verstöße gegen das Waffengesetz sowie Funde von Steroiden, Tabakwaren und Feuerwerkskörpern stehen im Fokus. Die Ermittlungen laufen seit Juli, die Beschuldigten wurden nach der Durchsuchung entlassen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität in Wilhelmshaven“. Lesen Sie jetzt „Polizei findet Waffen und Steroide bei Rocker-Durchsuchung“. Bei der Durchsuchung mehrerer Wohnungen im Rockermilieu in Wilhelmshaven hat die Polizei unter anderem Munition, Waffen und Schlagringe sichergestellt. Die Ermittlungen richten sich gegen zwei Männer im Alter von 30 und 36 Jahren sowie eine 27-jährige Frau, wie die Polizei mitteilte. Den Beschuldigten werden unter anderem eine versuchte gemeinschaftliche räuberische Erpressung und Bedrohungen mit einer Schusswaffe vorgeworfen. Opfer soll ein 25 Jahre alter Mann aus Wilhelmshaven sein. Zudem ermittelt die Polizei wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz. Bereits Ende Juli hatte es eine erste Durchsuchung gegeben. Am Donnerstag durchsuchten Einsatzkräfte dann vier Wohnanschriften im Wilhelmshavener Stadtgebiet. Dabei wurden nach Polizeiangaben unter anderem Mobiltelefone und andere elektronische Datenträger, Patronenmunition, Schreckschusswaffen samt Munition und Schlagringe sichergestellt. Auch Feuerwerkskörper, unverzollte Tabakwaren und Steroide fanden die Ermittler demnach. Die Beweismittel sollen nun ausgewertet werden. Die Polizei ermittelt in dem Komplex seit Anfang Juli gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Oldenburg. Die drei Beschuldigten wurden nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen. Zu den konkreten Tatvorwürfen und bisherigen Ermittlungsergebnissen machten die Behörden mit Verweis auf das laufende Verfahren zunächst keine weiteren Angaben. © dpa-infocom, dpa:260814-930-531773/1