Nachrichtenpodcast: Menschen fliehen vor Waldbrand in der Eifel

Datum14.08.2026 17:16

Quellewww.zeit.de

TLDREin Waldbrand in der Eifel zwang etwa 1.800 Menschen zur Evakuierung. Schwierige Löscharbeiten werden durch Weltkriegsmunition und drohende Hitze erschwert. In Lettland schossen Nato-Jets eine Drohne ab, die vermutlich aus russischen Kampfhandlungen stammte. Schweden senkt das Strafmündigkeitsalter auf 14 Jahre, um Jugendkriminalität zu bekämpfen. Eine App warnt in Berlin vor Fahrkartenkontrollen.

InhaltRund 1.800 Menschen mussten in der Eifel wegen eines Waldbrands ihre Häuser verlassen. Wie ist die Lage vor Ort? Und: Nato-Kampfjets schießen Drohne über Lettland ab. Wegen eines Waldbrands in der Eifel mussten rund 1.800 Menschen ihre Häuser verlassen. Am frühen Morgen gegen 4 Uhr hat die Gemeinde Hürtgenwald beschlossen, den Ortsteil Gey zu evakuieren. Das Feuer in dem dicht bewaldeten Gebiet war Donnerstagnachmittag aus noch ungeklärten Gründen ausgebrochen. Inzwischen ist es bis auf 200 Meter an den Ortsteil Gey herangerückt (Stand: 13.08.26, 14.00 Uhr). Die Löscharbeiten sind schwierig, weil das brennende Gelände durch Munition aus dem Zweiten Weltkrieg belastet ist. Dazu kommen die steigenden Temperaturen, die das Feuer weiter anfachen könnten. Für die Region sind Temperaturen bis zu 38 Grad angesagt. Es ist noch nicht absehbar, ob weitere Ortsteile von Hürtgenwald evakuiert werden müssen. In der nahe gelegenen Stadt Düren fällt Asche vom Himmel, Einwohner sollen sich möglichst nur in geschlossenen Räumen aufhalten. Maximilian Mann beschreibt die Lage vor Ort in Düren und hat mit evakuierten Menschen aus Gey gesprochen. Nato-Kampfjets haben über Lettland eine Drohne abgeschossen. Das teilten die Streitkräfte des Landes mit, das sich eine Grenze mit Russland teilt. Zuvor riefen lettische Behörden Bürgerinnen und Bürger nahe der russischen Grenze wegen einer Bedrohung im lettischen Luftraum zur Vorsicht auf. Das Nachbarland Finnland, das ebenfalls an Russland grenzt, schränkte kurzzeitig den Luftraum und den Schiffsverkehr ein. In den vergangenen Monaten sind bereits mehrfach Drohnen aus dem Krieg gegen die Ukraine in den Luftraum über der EU gelangt. Woher die nun abgeschossene Drohne stammt, teilten die Behörden zunächst nicht mit. Das lettische Militär erklärte später, die Drohne sei wegen russischer Kampfhandlungen in den lettischen Luftraum geraten. Woher die Drohne wahrscheinlich kam, kann Maxim Kireev aus dem Politikressort der Zeit erklären. Außerdem im Update: Schweden will die wachsende Jugendkriminalität bekämpfen: Jugendliche sollen bald früher und härter bestraft werden können. Dazu hat das schwedische Parlament per Gesetz das Alter für die Strafmündigkeit gesenkt – von 15 auf 14 Jahre. Auslöser für das verschärfte Jugendstrafgesetz ist die zunehmende Gewalt zwischen Banden der organisierten Kriminalität. Sie rekrutieren Minderjährige für Anschläge, teils sogar Morde, weil sie bisher nicht inhaftiert werden konnten. Und sonst so: Eine App warnt vor Ticketkontrollen in Berliner U- und S-Bahnen Moderation und Produktion:Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.