Datum14.08.2026 13:43
Quellewww.spiegel.de
TLDRBorussia Dortmund bricht die Verhandlungen um Saïd El Mala ab. Der 1. FC Köln lehnte das letzte Angebot des BVB für den Stürmer ab, der laut Medienberichten mindestens 50 Millionen Euro kosten sollte. Dortmund wird kein weiteres Angebot unterbreiten. El Mala, der eine starke Saison mit 13 Toren absolvierte, galt als möglicher Rekordtransfer für den BVB. Auch Vereine aus der Premier League zeigten Interesse.
Inhalt30, 40 oder 50 Millionen: Der Wechsel von Saïd El Mala zu Borussia Dortmund war eigentlich nur noch eine Frage des Geldes. Nun verkündet der BVB, dass er aus dem Poker um den Kölner aussteigt. Die Hängepartie zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln um Saïd El Mala hat ein jähes Ende gefunden. Zunächst hatte Sky berichtet, der Bundesligist habe entschieden, nicht weiter um den 19-Jährigen zu kämpfen. Gegenüber der Funke Mediengruppe bestätigte BVB-Geschäftsführer Lars Ricken: "Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden." Mit Blick auf eine mögliche Verpflichtung des U21-Nationalspielers sagte Ricken weiter: "Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen." Zuletzt hatte es immer wieder Berichte über Angebote des BVB für El Mala gegeben. Dem Vernehmen nach soll der 1. FC Köln mindestens 50 Millionen Euro Ablöse für den Stürmer gefordert haben. Nach zuvor wohl niedrigeren Offerten soll ein finales Angebot aus dieser Woche im Gesamtpaket inklusive aller Boni bei rund 50 Millionen Euro gelegen haben. Ziemlich sicher wäre El Mala der teuerste Zugang der Dortmunder Vereinsgeschichte geworden, vor Ousmane Dembélé, der für 35 Millionen Euro 2016 von Stade Rennes kam. In den vergangenen Tagen kamen Medienberichte auf, dass sich sogar Bundestrainer Jürgen Klopp für einen Wechsel El Malas zu seinem alten Arbeitgeber einsetzte. Laut der Nachrichtenagentur SID soll es allerdings keinen Kontakt zwischen Klopp und dem Spieler gegeben haben. Neben dem BVB sollen auch Vereine aus der Premier League Interesse an einer Verpflichtung El Malas gehabt haben. El Mala wechselte im Sommer 2024 zusammen mit seinem Bruder Malek von Viktoria Köln zum 1. FC Köln. Wegen der damals geltenden Transfersperre blieb er zunächst als Leihspieler bei der Viktoria. Im Sommer verlängerte er seinen Vertrag beim FC bis zum 30. Juni 2030 – ohne Ausstiegsklausel. In seiner ersten Bundesligasaison entwickelte sich der Offensivspieler zum Leistungsträger und erzielte 13 Tore. Auf Bundestrainer Jürgen Klopp wartet ein Generationenwechsel im DFB-Team zu dem auch Saïd El Mala dazuzählen könnte. Welche anderen Profis, die in den USA noch fehlten, jetzt wichtig werden könnten, lesen Sie hier im SPIEGEL-Check.