Datum14.08.2026 13:31
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Riedlingen wurde nach der Sprengung einer Panzergranate bei Erdarbeiten im Wald ein zweiter metallischer Fund gemacht. Zunächst entdeckte ein Gemeindemitarbeiter die Weltkriegsmunition, die vor Ort nicht entschärft werden konnte und daher kontrolliert gesprengt wurde. Zwei Tage später stieß derselbe Arbeiter an gleicher Stelle erneut auf ein metallisches Objekt. Dieses Mal handelte es sich jedoch nur um die Metallkappe einer Panzergranate, die vom Kampfmittelbeseitigungsdienst fachgerecht entsorgt wurde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Granatenfund“. Lesen Sie jetzt „Panzergranate gesprengt – zweiter Fund am selben Ort“. Erst die gezielte Sprengung einer Panzergranate im Wald, dann wenig später der nächste Fund an gleicher Stelle: In Riedlingen (Kreis Biberbach) ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) wegen Relikten aus dem Zweiten Weltkrieg gleich zweimal angerückt. Ein Gemeindemitarbeiter hatte die Weltkriegsmunition am Dienstag bei Erdarbeiten an einem Waldweg entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Da die Granate vor Ort nicht entschärft werden konnte, sperrten Einsatzkräfte das Areal großräumig ab. Spezialisten des KMBD sprengten das Geschoss schließlich kontrolliert im Wald. Am Donnerstag gab es an derselben Stelle einen weiteren Fund: Der Arbeiter stieß bei der Weiterarbeit erneut auf ein metallisches Objekt. Diesmal gaben die Experten laut Mitteilung jedoch Entwarnung. Es handelte sich lediglich um die Metallkappe einer Panzergranate. Der KMBD nahm das Teil mit und entsorgte es fachgerecht. © dpa-infocom, dpa:260814-930-529969/1