Datum14.08.2026 12:29
Quellewww.zeit.de
TLDREin Waldbrand im tschechischen Bezirk Strakonice, nahe der bayerischen Grenze, ist unter Kontrolle gebracht worden. Das Feuer bei Lnare breitet sich nicht mehr aus, jedoch erschweren unzugängliches Gelände und hohe Temperaturen die Löscharbeiten. Drohnen helfen bei der Suche nach Glutnestern. Die Ursache wird noch ermittelt, Funkenflug bei Feldarbeiten gilt als möglich. Der Schaden wird auf hunderttausende Euro geschätzt. Tschechien erlebt derzeit eines der trockensten Jahre seit 1961.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Waldbrand in Tschechien unter Kontrolle“. In Tschechien haben Einsatzkräfte einen Waldbrand im Bezirk Strakonice unter Kontrolle gebracht. Das Feuer bei der Gemeinde Lnare (Schlüsselburg) breite sich nicht weiter aus, teilte ein Sprecher mit. Drohnen mit Wärmebildkameras würden eingesetzt, um verdeckte Glutnester ausfindig zu machen und zu löschen. Lnare liegt rund 70 Kilometer östlich der bayerischen Grenzstadt Furth im Wald (Landkreis Cham). Der Einsatz sei wegen des unzugänglichen Geländes und der hohen Temperaturen weiter sehr kompliziert, hieß es. In den Feuerwehranzügen könne es bei der anspruchsvollen Arbeit sehr leicht zur Überhitzung kommen. An der Brandbekämpfung beteiligen sich Berufsfeuerwehren aus Blatna, Pisek, Strakonice und Ceske Budejovice (Budweis) sowie zahlreiche freiwillige Feuerwehren. Die Ermittlungen zur Ursache des Waldbrandes dauern an. Als eine Möglichkeit komme Funkenflug bei der Bearbeitung einer Ackerfläche in Betracht, berichtete das öffentlich-rechtliche tschechische Fernsehen von vor Ort. Der Schaden gehe in die hunderttausenden Euro. Dieses Jahr gehört nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes CHMU zu den trockensten in Tschechien seit Beginn der modernen Messungen im Jahr 1961. © dpa-infocom, dpa:260814-930-529396/1