Sachsen-Anhalt: «Wunderheiler» Schulze? Politiker äußert sich zu Plakaten

Datum14.08.2026 10:37

Quellewww.zeit.de

TLDRDer sachsen-anhaltische CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze hat einen Fehler bei seinen Wahlplakaten eingeräumt, die ihn als "Wunderheiler" darstellten. Die Kritik entstand, weil dieselbe Frau auf einem Plakat im Rollstuhl und auf einem anderen stehend abgebildet war. Schulze betonte, er könne keine Wunder vollbringen, verspricht aber, als Ministerpräsident für eine gute medizinische Versorgung zu sorgen. Er wies darauf hin, dass die Debatte online stattfinde, während er im Land unterwegs sei und dort auf Fragen zur Ärzteversorgung und Pflege stoße.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sachsen-Anhalt“. Lesen Sie jetzt „"Wunderheiler" Schulze? Politiker äußert sich zu Plakaten“. Nach Diskussionen um seine Wahlplakate hat der sachsen-anhaltische CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze einen Fehler eingeräumt. "Dieselbe Frau an einem Tag in zwei Situationen zu fotografieren, war handwerklich vielleicht nicht klug. Das stimmt, machen wir beim nächsten Mal besser", sagte Schulze in einem Video bei X. Im Internet war Schulze zuvor als "Wunderheiler" bezeichnet worden, weil die Frau auf einem Wahlplakatmotiv im Rollstuhl sitzt und auf einem anderen neben ihm steht. Es würde zwar einige Probleme in Sachsen-Anhalt schneller lösen, wenn er Wunder vollbringen könnte, sagte Schulze. "Nun stimmt es leider nicht. Wunder, die kann ich Ihnen nicht versprechen. Aber dass ein Arzt in erreichbarer Nähe ist, wenn Sie ihn brauchen, dafür trete ich als Ministerpräsident an." Während die Diskussion um seine Plakate im Internet stattfinde, sei er im Land unterwegs, betonte der CDU-Politiker. Er sei kein einziges Mal auf die Frau auf den Plakaten angesprochen worden. "Gefragt worden bin ich etwas anderes. Haben wir in der Zukunft noch genügend Ärzte im Land und wenn ja, wo sollen die herkommen? Wer hilft mir eigentlich, wenn ich älter werde und Pflege brauche?" Um diese Fragen gehe es, so der Ministerpräsident. "Ich würde also vorschlagen, wir reden jetzt einfach wieder über Sachsen-Anhalt." © dpa-infocom, dpa:260814-930-528641/1