Datum14.08.2026 10:39
Quellewww.zeit.de
TLDREin 21-jähriger Gerichts-Azubi wurde in Dinslaken verhaftet, nachdem er am Vortag drei Raubüberfälle auf Geschäfte begangen haben soll. Ein SEK-Einsatz führte zur Festnahme, wobei ein weiterer Verdächtiger freigelassen wurde. Der Mann, Beamter auf Probe, kam in Untersuchungshaft. Justizminister Limbach informierte den Landtag vertraulich über den Fall.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „SEK-Einsatz in Dinslaken“. Lesen Sie jetzt „Gerichts-Azubi wegen drei Überfällen an einem Tag verhaftet“. Ausgerechnet ein Gerichts-Azubi soll am Montag in Dinslaken drei Raubüberfälle auf einen Getränkemarkt, eine Bäckerei und eine Tankstelle begangen haben. Der 21-Jährige wurde einen Tag später festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) informierte den Landtag vertraulich über den Hintergrund. In Limbachs Schreiben an den Rechtsausschuss heißt es nach dpa-Informationen, dass ein 21-jähriger Justizsekretäranwärter wegen mehrerer Raubdelikte festgenommen worden sei. Wie die dpa erfuhr, handelt es sich bei dem von Limbach benannten Fall um den 21-Jährigen, dessen Festnahme diese Woche für Aufsehen gesorgt hatte. Die Polizei hatte am Dienstag mit einem Spezialeinsatzkommando (SEK) zunächst zwei Männer gefasst, die im Verdacht standen, die drei Raubüberfälle am Tag zuvor mit einer Schusswaffe in der Hand begangen zu haben. Einer der beiden wurde wieder freigelassen, der 21-Jährige kam in Untersuchungshaft. Dem Vernehmen nach war der junge Mann bei einem Gericht beschäftigt und stand kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung. Er ist Beamter auf Probe. © dpa-infocom, dpa:260814-930-528656/1