Datum14.08.2026 09:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Bürgermeister von Hürtgenwald, Stephan Cranen, hofft, dass keine weitere Evakuierung im Ortsteil Großhau nötig wird. Ein Waldbrand bedroht die Gemeinde, die von viel Wald umgeben ist. Die Evakuierung des Ortsteils Gey mit 1.800 Menschen ist abgeschlossen. Cranen lobt die Einsicht und Kooperation der Anwohner und die gute Organisation der Rettungsmaßnahmen, einschließlich der Evakuierung Pflegebedürftiger.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Waldbrand“. Lesen Sie jetzt „Bürgermeister: Hoffentlich keine weitere Evakuierung“. Vor dem Hintergrund der Evakuierung des Gemeindeteils Gey hofft Hürtgenwalds Bürgermeister Stephan Cranen, dass die Menschen aus dem benachbarten Ortsteil Großhau nicht auch in Sicherheit gebracht werden müssen. "Hoffen wir mal nicht", sagte Cranen (parteilos) dazu am Morgen der Deutschen Presse-Agentur. Die Gemeinde Hürtgenwald sei von viel Wald umgeben. "Ich hatte schon immer Angst bei diesen Temperaturen, dass was passiert", sagte Cranen weiter. Die Menschen seien alle sehr verständig gewesen und der Aufforderung der Polizei gefolgt, ihre Häuser zu verlassen. Wer nicht gehen konnte, sei mit Rettungswagen abgeholt worden. Aus einem Haus seien 15 Pflegebedürftige abgeholt worden, schilderte Cranen weiter. "Das ist alles sehr gut organisiert gewesen, und daher hat man das, glaube ich, gut aufgenommen, dass man den Eindruck hatte, man kümmert sich um uns." Die Evakuierung des Ortsteils Gey mit rund 1.800 Menschen war am Morgen abgeschlossen worden. © dpa-infocom, dpa:260814-930-528094/1