Datum13.08.2026 23:47
Quellewww.spiegel.de
TLDREin Zug entgleiste nahe Lewes in Südostengland, wobei zwei Personen schwer und neun leicht verletzt wurden. Rund 150 Menschen befanden sich an Bord des zwischen Haywards Heath und Lewes entgleisten Zuges. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. Die britische Behörde für Unfalluntersuchungen wurde hinzugezogen. Der Vorfall führt zu Zugausfällen und Verspätungen.
InhaltBilder zeigen umgekippte Waggons, auf einigen stehen Menschen: Im Südosten Englands ist es zu einem Zugunglück gekommen. Mehrere Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Nahe der englischen Stadt Lewes in der Grafschaft East Sussex ist ein Zug entgleist. Etwa 150 Menschen seien während des Unfalls an Bord gewesen, teilte der für die Südostküste zuständige Rettungsdienst mit. Zwei Menschen seien ernsthaft verletzt worden, neun weitere weniger ernsthaft. Mehrere Patienten seien in Krankenhäuser gebracht worden. Zuvor hatte die British Transport Police in einem Beitrag auf X mitgeteilt, dass sich Beamte der für den Verkehr zuständigen Polizeibehörde gemeinsam mit Rettungskräften und der Feuerwehr am Unfallort im Südosten Englands befinden. Den Angaben nach soll es kurz vor 16 Uhr Ortszeit zu dem Vorfall gekommen sein. Die örtlichen Rettungsdienste riefen die Bevölkerung dazu auf, die Gegend rund um den Ort des Vorfalls zu meiden. Bilder in britischen Medien und Luftaufnahmen eines Helikopters der BBC zeigen mehrere umgekippte Waggons, teils stehen auf den Waggons Menschen. Eine Passagierin berichtete der BBC, der Zug habe begonnen, "von Seite zu Seite" zu wackeln und die Passagiere seien nach vorn geschleudert worden. Dem Bahnunternehmen Southern Rail zufolge kommt es aufgrund des Vorfalls derzeit zu Zugausfällen und erheblichen Verspätungen. Demnach entgleiste der Zug zwischen Haywards Heath und Lewes. Verkehrsministerin Heidi Alexander teilte in einem Beitrag auf X mit, "zutiefst besorgt" zu sein. "Wir arbeiten zügig mit der Bahnbranche und den lokalen Partnern zusammen, um den Fahrgästen zu helfen", schrieb Alexander. Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Der BBC zufolge wurde bereits die britische Behörde für Untersuchungen von Zugunglücken (RAIB) hinzugezogen. Es ist bereits das zweite größere Zugunglück des Jahres in Großbritannien. Im Juni war bei der Kollision zweier Personenzüge in der Nähe von Bedford nördlich von London ein Lokführer ums Leben gekommen. Dutzende Passagiere wurden verletzt.