Datum13.08.2026 22:43
Quellewww.zeit.de
TLDRNach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien ist die Zahl der Toten auf mindestens 273 gestiegen, über 3.800 Menschen wurden verletzt. Tausende Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Die Hoffnung, Überlebende zu finden, schwindet nach Ablauf der entscheidenden 72-Stunden-Frist, obwohl Verschüttete mit Zugang zu Ressourcen länger überleben könnten. Rettungskräfte setzen die Suche fort.
InhaltIn Kolumbien sinkt am dritten Tag nach dem Erdbeben die Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Bisher haben die Behörden mehr als 270 Tote bestätigt. Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der bestätigten Toten nach Angaben der Behörden auf mindestens 273 gestiegen. David Santiago Tamayo, Direktor der nationalen Katastrophenschutzbehörde, teilte mit, mehr als 3.800 Menschen seien verletzt worden. Zudem seien fast 12.600 Häuser zerstört und mehr als 74.800 weitere beschädigt worden. Bei der verzweifelten Suche nach Überlebenden baten Rettungskräfte am Donnerstag immer wieder um Stille, um Lebenszeichen hören zu können. Nach dem Erdbeben der Stärke 7,4 vom Montag befanden sie sich zusehends in einem Wettlauf gegen die Zeit: Hilfsorganisationen betrachten die ersten 48 bis 72 Stunden nach einem Erdbeben als entscheidende Phase, um Opfer noch lebend bergen zu können. Das 72-Stunden-Fenster ist inzwischen geschlossen. Allerdings können Verschüttete, die Zugang zu Wasser oder Lebensmitteln haben, länger überleben. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.