Datum13.08.2026 22:08
Quellewww.spiegel.de
TLDRGesa Krause sicherte sich bei der Leichtathletik-EM in Birmingham Gold über 3.000 Meter Hindernis und feierte ihren dritten EM-Titel. Olivia Gürth gewann Bronze. Lea Meyer stürzte am letzten Wassergraben und verpasste eine Medaille. Dieser Erfolg unterstreicht die deutsche Dominanz in dieser Disziplin.
InhaltIn einem dramatischen Finale hat sich Gesa Krause über 3.000 Meter Hindernis durchgesetzt – der dritte EM-Triumph ihrer Karriere. Olivia Gürth holte Bronze. Gesa Krause hat in einem dramatischen Finale Gold über 3.000 Meter Hindernis bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham gewonnen und dem deutschen Team den ersten Titel bei den kontinentalen Titelkämpfen beschert. Bronze gewann Olivia Gürth. Dramatisch verlief das Finale für Lea Meyer, die auf Medaillenkurs am letzten Wassergraben stürzte und Vierte wurde. Auch bei der WM 2022 war ihr im Vorlauf dieses Missgeschick passiert. Krause feierte ihren dritten EM-Triumph nach 2016 in Amsterdam und 2018 in Berlin. Für Gürth ist Bronze der größte Erfolg in der Karriere der 24-Jährigen, die im Juniorenbereich aber schon mehrmals Europameisterin wurde. Silber gewann die Titelverteidigerin Alice Finot aus Frankreich. Die 3.000 Meter Hindernis sind auf europäischer Bühne schon seit Jahren eine deutsche Domäne. Zuletzt hatte es 2012 in Helsinki zwei Medaillen für Deutschland gegeben. Schon damals war Krause, die seit Frühjahr 2023 Mama einer Tochter ist, dabei und holte Bronze. Zwei Jahre später bejubelte Antje Möldner-Schmidt den ersten EM-Titel einer deutschen Läuferin in dieser noch relativ jungen Leichtathletik-Disziplin, die erst seit 2006 Teil von Europameisterschaften ist.