Datum13.08.2026 20:36
Quellewww.zeit.de
TLDREin US-Bundesrichter wies die Klage der Trump-Regierung gegen Harvard ab, die der Universität vorwarf, nicht entschieden genug gegen Antisemitismus vorzugehen. Richter Stearns befand, die Regierung habe keinen ausreichenden Nachweis für eine Verletzung des Bürgerrechtsgesetzes erbracht. Das Justizministerium hatte Harvard verklagt, weil die Universität während pro-palästinensischer Proteste ein "feindliches Umfeld" für jüdische Studierende geduldet und nicht ausreichend gegen antisemitisches Verhalten eingeschritten sei.
InhaltDonald Trump hat der Universität Harvard vorgeworfen, nicht entschieden genug gegen Antisemitismus vorzugehen. Seine Klage ist von einem Bundesrichter abgewiesen worden. Ein US-Bundesrichter hat eine Klage der Regierung von Präsident Donald Trump gegen die Universität Harvard wegen deren Umgang mit Antisemitismus abgewiesen. Richter Richard Stearns in Boston urteilte, die Regierung habe nicht ausreichend nachgewiesen, dass Harvard gegen Bestimmungen des US-Bürgerrechtsgesetzes zum Schutz vor Diskriminierung verstoßen habe. Das US-Justizministerium hatte Harvard im März verklagt. Die Regierung warf der Universität vor, sie habe während pro-palästinensischer Proteste auf dem Campus im Jahr 2024 ein "feindliches Umfeld" für jüdische und israelische Studierende geduldet und sei nicht ausreichend gegen antisemitisches und anti-israelisches Verhalten eingeschritten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.