Datum13.08.2026 19:36
Quellewww.spiegel.de
TLDRVor der Küste Fethiyes in der Türkei geriet ein Ausflugsboot mit 115 Personen, darunter viele Kinder, in Brand. Elf Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen und mussten im Krankenhaus behandelt werden, keiner davon schwer. Die Passagiere sprangen mit Rettungswesten ins Meer und wurden von der Küstenwache und anderen Booten gerettet. Die Ursache des Brandes ist unklar, aber die Betreiberfirma gab an, dass alle Gäste und Mitarbeiter in Sicherheit seien.
InhaltBeinahe endet die Schifffahrt vor der Küste des Badeorts Fethiye in einer Katastrophe: Flammen erfassen das ganze Boot, 115 Menschen retten sich ins Wasser. An Bord befanden sich offenbar viele Kinder. Vor der Küste des türkischen Urlaubsorts Fethiye ist ein mit zahlreichen Touristen besetztes Ausflugsboot in Brand geraten. Nach Angaben der türkischen Behörden erlitten dabei elf Menschen eine Rauchgasvergiftung und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Keiner der Verletzten befand sich demnach jedoch in ernstem Zustand. Auf der mit Spielzeug ausgestatteten "Imparator" befanden sich den Angaben zufolge 115 Menschen, darunter Kinder und Besatzungsmitglieder, als in einer Bucht nahe dem Seebad im Südwesten des Landes ein Brand an Bord ausbrach. Auf Bildern türkischer Medien war zu sehen, dass die Flammen die gesamte Länge des Bootes erfasst hatten. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu sprangen die Menschen mit Rettungswesten ins Meer, um sich zu retten. Sie seien anschließend von der Küstenwache an Land gebracht worden. Auch Boote in der Nähe beteiligten sich Medienberichten zufolge an der Rettungsaktion. Die Nationalität der Passagiere war zunächst unklar. Die Betreiber teilten auf Facebook mit, dass "unsere Kunden und unsere Mitarbeiter in Sicherheit sind". Zu dem laut der Firma "unvergesslichem Abenteuer" des Programms an Bord gehören neben Spielen und Unterhaltung auch Mahlzeiten. Die Region ist besonders bei britischen Touristen sehr beliebt.