Datum13.08.2026 18:53
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Eisleben entsteht ein neues Entwicklungszentrum, das "MakerLab", mit 23 Millionen Euro Fördergeld aus dem Strukturwandel für Kohleregionen. Das Zentrum soll Gründern, Unternehmen, Wissenschaftlern und Kreativen auf 2.000 Quadratmetern Raum für Innovationen in Digitalisierung, Telepflege und digitaler Gesundheitsvorsorge bieten. Es umfasst Werkstätten, Technik- und Büroräume sowie einen Coworking-Bereich. Das Projekt, das einen bestehenden Gebäudekomplex modernisiert, schafft neue Arbeitsplätze und Perspektiven.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Strukturwandel“. Lesen Sie jetzt „23 Millionen Euro für neues Entwicklungszentrum in Eisleben“. In Lutherstadt Eisleben soll für rund 23 Millionen Euro Fördergeld ein neues Entwicklungszentrum entstehen. Das sogenannte "MakerLab" soll Gründern, Unternehmen, Wissenschaftlern und Kreativen Platz bieten, um gemeinsam an neuen Ideen und Technologien zu arbeiten, wie die Staatskanzlei mitteilte. Dafür soll ein bestehendes Gebäude umfassend modernisiert und umgebaut werden. Auf rund 2.000 Quadratmetern sind unter anderem Werkstätten, Technikräume, Experimentierbereiche sowie Büro- und Lagerräume geplant. Inhaltliche Schwerpunkte sollen Digitalisierung, Telepflege und digitale Gesundheitsvorsorge sein. Auch ein Coworking-Bereich ist vorgesehen. Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) übergab dem Landkreis Mansfeld-Südharz drei Förderbescheide über insgesamt rund 23 Millionen Euro. Das Geld stammt aus Mitteln von Bund und Land für den Strukturwandel in den Kohleregionen. "Knapp 23 Millionen Euro sind eine Investition in die Zukunft der Menschen hier vor Ort", sagte Schulze. Ihm sei wichtig, dass der Strukturwandel echte Chancen schaffe. Das Projekt solle neue Ideen, moderne Arbeitsplätze und Perspektiven für die nächste Generation ermöglichen. Für das "MakerLab" soll der ehemalige Saal der Berufsbildenden Schulen Mansfeld-Südharz genutzt werden. Landrat André Schröder (CDU) zufolge können die geplanten Arbeiten mit der Übergabe der endgültigen Förderbescheide nun umgesetzt werden. © dpa-infocom, dpa:260813-930-526345/1