Datum13.08.2026 16:10
Quellewww.zeit.de
TLDRNach dem Vorfall in Leipzig fordert der IMK-Vorsitzende Andy Grote eine beschleunigte und engere Zusammenarbeit bei der Drohnenabwehr. Er sieht darin eine neue qualitative Dimension hybrider Angriffe, auf die sich Sicherheitsbehörden vorbereiten müssen. Grote plädiert für eine gemeinsame Gesamtstrategie von Bund und Ländern, um die bereits ausgebauten Abwehrfähigkeiten weiter zu verbessern und den steigenden Bedrohungen zu begegnen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hybride Angriffe“. Lesen Sie jetzt „IMK-Vorsitzender Grote drückt bei Drohnenabwehr aufs Tempo“. Bei der Drohnenabwehr drängt der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Hamburgs Innensenator Andy Grote, nach dem Vorfall von Leipzig aufs Tempo. "Der misslungene Sprengstoffanschlag auf den Flughafen Leipzig fügt sich ein in die aktuelle Entwicklung zunehmender hybrider Angriffe", sagte der SPD-Politiker nach einer Telefon-Sonderkonferenz mit seinen Ressortkollegen. Der Angriff stelle aber "eine wirklich neue qualitative Dimension dar". Mit weiteren vergleichbaren Angriffen sei zu rechnen. Darauf müssten sich die Sicherheitsbehörden bestmöglich vorbereiten, sagte Grote. Zwar hätten Bund und Länder ihre Fähigkeiten zur Drohnenabwehr bereits deutlich ausgebaut und würden weiter in erheblichem Umfang investieren. "Wir brauchen aber mehr Geschwindigkeit, eine noch intensivere Zusammenarbeit und vor allem eine von Bund und Ländern gemeinsam getragene Gesamtstrategie für die Drohnenabwehr in Deutschland", forderte er. © dpa-infocom, dpa:260813-930-525502/1