Datum13.08.2026 12:35
Quellewww.zeit.de
TLDRExtremschwimmerin Nathalie Pohl setzt ihre Fluss-Challenge von Frankfurt nach Köln fort. Die dritte Etappe führte sie über den Rhein, mit einem geplanten Stopp in Bingen zur Spendensammlung. Aufgrund starker Strömungen war ein Abschnitt bei der Loreley nicht schwimmbar. Pohl wechselt sich mit anderen Schwimmern ab und berichtete von körperlicher Belastung. Mit der rund 200 km langen Challenge sammelt sie Spenden für Schwimmprojekte und Bewusstsein für sicheres Schwimmen. Bisher kamen etwa 85.000 Euro zusammen. Die Challenge endet am Freitag in Köln.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Von Frankfurt nach Köln“. Lesen Sie jetzt „Bisschen Muskeln und Magen - 3. Etappe für Extremschwimmerin“. Extremschwimmerin Nathalie Pohl und ihr Team haben auch die zweite Etappe ihrer Fluss-Challenge von Frankfurt nach Köln erfolgreich bewältigt. "Wir sind gut durchgekommen", erklärte die 31-Jährige laut ihrer Sprecherin. Nach dem ersten Tag im Main führte die Strecke nun erstmals über den Rhein. Allerdings legt dort Pohl einen im Vorfeld geplanten Tourstopp ein: Sie wollte in Bingen weitere Spenden einsammeln. Auch eine ihrer Begleitschwimmerin, die zunächst noch im Wasser war, musste für rund 27 Kilometer im Bereich der Loreley zwischen Bingen und St. Goar rausgeholt werden und pausieren. Für den Abschnitt habe es keine Genehmigung zum Schwimmen gegeben, sagte Pohls Sprecherin. Grund seien vor allem die schnellen Strömungen. Das habe bereits vor dem derzeitigen Niedrigwasser gegolten. In diesem Abschnitt wird das Niedrigwasser besonders deutlich: Am Pegel Kaub war der Wasserstand zuletzt stark gesunken. Nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung können viele Schiffsklassen den Mittelrhein bei den derzeitigen Wasserständen bereits nicht mehr befahren. Pohl wechselt sich während ihrer Challenge geplant immer wieder mit anderen Freiwasserschwimmerinnen und -schwimmern ab: Zwei Stunden ist sie selbst im Wasser, anschließend übernehmen jeweils andere Schwimmer eine einstündige Schicht. Nach zwei Tagen der Challenge macht sich die Belastung bei Pohl bemerkbar: "Der erste Tag ist immer recht einfach, aber heute merkt man schon ein bisschen die Muskeln", sagte sie laut ihrer Sprecherin. "Und ein bisschen habe ich es heute auch im Magen gemerkt", erzählte die 31-Jährige in einer Instagram-Story. Für ihre Challenge aber sei das kein Problem. Entlang des Rheins habe sie viel Unterstützung von Zuschauern bekommen. "Es freut mich total, dass so viele das Schwimmen begleiten", ließ Pohl über die Sprecherin übermitteln. Das gebe ihr "nochmal extra Motivation", die Challenge durchzuziehen. Mit der rund 200 Kilometer langen Schwimmreise von Frankfurt nach Köln will Pohl auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen und Spenden für Schwimmprojekte und -ausbildung sammeln. Inzwischen seien rund 85.000 Euro zusammengekommen. Pohl war am Dienstagmorgen in Frankfurt in den Main gesprungen. Die vier Tage dauernde Challenge soll am Freitag in Köln enden. Am Donnerstag ging es für Pohl bereits mit der dritten Etappe weiter: Gegen 10.40 Uhr startete sie in Lahnstein erneut ins Wasser. Rund 58 Kilometer sind für den Tag bis nach Bad Honnef geplant. © dpa-infocom, dpa:260813-930-523903/1