Datum13.08.2026 11:18
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Waldbrandgefahr in Berlin steigt in den kommenden Tagen mit steigenden Temperaturen. Am Samstag werden bis zu 37 Grad erwartet. Der Waldbrandgefahrenindex (WBI) des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigt für mehrere Berliner Bezirke und Brandenburger Landkreise Stufe 4 (hohe Gefahr), mit potenzieller Erreichung von Stufe 5 in Brandenburg. Ursachen sind fast immer menschlichen Ursprungs. Wichtig sind daher Verhaltensregeln wie Rauchverbot, kein offenes Feuer und das Freihalten von Rettungswegen. Bei Rauchentdeckung ist die 112 zu wählen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gefahr von Waldbränden“. Lesen Sie jetzt „Waldbrandgefahr in Berlin steigt“. Die Gefahr von Waldbränden in Berlin steigt in den kommenden Tagen. Während für heute in Berlin-Marzahn, Tempelhof und Dahlem, also an drei der vier Stationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), noch die Stufe 3 und in Buch die Stufe 4 gilt, steigt sie in den kommenden Tagen schrittweise, wie aus dem Waldbrandgefahrenindex (WBI) des DWD hervorgeht. Stufe 4 bedeutet "hohe Gefahr". Für Samstag gilt dann an den Stationen Buch, Marzahn und Tempelhof die zweithöchste Stufe 4. In Dahlem gilt weiterhin Stufe 3. Auch in neun Brandenburger Landkreisen gilt bereits jetzt die Stufe 4. Am Samstag könnte dem WBI zufolge in mehreren Landkreisen die höchste Stufe 5 erreicht werden. Auch die Temperaturen steigen in den kommenden Tagen. Am Samstag werden in Berlin bis zu 37 Grad erwartet. Den Berliner Forsten zufolge gilt als natürliche Brandursache im heimischen Waldökosystem nur der Blitzeinschlag, was äußerst selten passiere. Die Ursache für Waldbrände ist fast immer menschlichen Ursprungs. Das richtige Verhalten trage maßgeblich zum Brandschutz bei, heißt es. Dazu gehört kein offenes Feuer oder glimmende Gegenstände im Wald: Nicht Rauchen, Grillen, Campingkocher nutzen, und kein Lagerfeuer außerhalb offizieller Feuerstellen. Autos gehören auf den Parkplatz, mahnen die Forsten. Trockene Gräser und Laub entzündeten sich schnell. Wichtig sei es zudem, Wege für die Feuerwehr freizuhalten. Wer Rauch oder Feuer bemerkt, sollte schnell die 112 anrufen. © dpa-infocom, dpa:260813-930-523460/1