Datum13.08.2026 09:27
Quellewww.zeit.de
TLDRDemokraten und Bürgerrechtsaktivisten kritisieren die Pläne der US-Einwanderungsbehörde ICE, Beamte mit Elektroschock-Handschuhen auszustatten. Die Anschaffung von Waffen, die schmerzhafte Stromstöße abgeben können, wird als unnötig und grausam bezeichnet. Die New Yorker Generalstaatsanwältin kündigte rechtliche Schritte an und warnte vor straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen bei Missbrauch. Die ICE plant, dafür 10-20 Millionen Dollar auszugeben.
InhaltBeamte der US-Einwanderungspolizei sollen künftig mit Elektroschock-Handschuhen ausgestattet werden. Die New Yorker Generalstaatsanwältin will dagegen rechtlich vorgehen. Demokraten und Bürgerrechtsaktivisten haben den Plan zur Anschaffung von Elektroschock-Handschuhen der US-Einwanderungsbehörde ICE heftig kritisiert. Das Vorhaben sei unnötig und grausam, teilten demokratische Mitglieder des Kongresses und die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit. ICE benötige keine weiteren Waffen, teilten mehrere Demokraten im Kongress, darunter die Abgeordneten Pramila Jayapal, Maxwell Frost und Delia Ramirez, in sozialen Medien mit. Jayapal schrieb auf der Plattform X, die Anschaffung würde der ICE ein weiteres gefährliches Instrument an die Hand geben, um sowohl gegen Bürger als auch gegen Einwanderer vorzugehen. Die New Yorker Generalstaatsanwältin James teilte bei einer Pressekonferenz mit, dass ICE-Beamte, die die Handschuhe in ihrem Bundesstaat missbrauchten, mit straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen rechnen müssten. "Wir sind empört", kommentierte James die Pläne. Die Einwanderungsbehörde U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) plant Handschuhe auszugeben, die bei Berührung schmerzhafte Stromstöße abgeben können, wie das Heimatschutzministeriums mitteilte. Dafür sollen zwischen zehn und 20 Millionen Dollar ausgegeben werden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.