Sonnenfinsternis und Perseiden: Perseiden über Berlin und Brandenburg

Datum13.08.2026 01:29

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Perseiden erreichten in der Nacht ihren Höhepunkt und waren dank Neumond besonders gut sichtbar. Täglich sind Dutzende Sternschnuppen zu sehen, die durch Staubteilchen des Kometen Swift-Tuttle entstehen, wenn diese in die Erdatmosphäre eintreten. Das Phänomen dauert noch an. Sternwarten in Berlin und Brandenburg boten nach der Sonnenfinsternis auch Programme zur Beobachtung des Meteorstroms an.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sonnenfinsternis und Perseiden“. Lesen Sie jetzt „Perseiden über Berlin und Brandenburg“. Wer den Himmel von einem dunklen Fleck aus beobachtet hat, konnte in der Nacht jede Menge Sternschnuppen sehen. Zwischen 23.00 Und 4.00 Uhr war der Höhepunkt des Perseidenstroms zu sehen, Dutzende Sternschnuppen pro Stunde sollten sichtbar sein. Unter optimalen Bedingungen wären es bis zu 100 gewesen.  Die Perseiden sind ein jährlich wiederkehrendes Himmelsphänomen, in diesem Jahr war es jedoch besonders gut zu sehen. Da Neumond war, störte kein Mondlicht den Blick auf die Sternschnuppen.  Ihren Ursprung haben die Perseiden im Kometen 109 P/Swift-Tuttle. Die Erde kreuzt den Strom aus winzigen Staubteilchen, welche der Komet auf seiner Bahn um die Sonne hinterlassen hat. Treten die Teilchen in die Erdatmosphäre ein, verglühen sie als leuchtende Sternschnuppen. Schon seit mehreren Wochen tauchen die Meteore am Nachthimmel auf, viele weitere wird man in den kommenden Tagen bei guter Witterung und am besten an einem möglichst dunklen Ort - also nicht in der Großstadt - erspähen können.  Nach der partiellen Sonnenfinsternis am Abend boten Sternwarten und Planetarien in Berlin und Brandenburg auch ein Programm für Interessierte des Meteorstroms. © dpa-infocom, dpa:260812-930-521565/1