Karoline Leavitt: Trumps Pressesprecherin gibt Posten im Weißen Haus auf

Datum12.08.2026 22:26

Quellewww.spiegel.de

TLDRKaroline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, tritt aus familiären Gründen zurück. Nach der Geburt ihrer Tochter im Mai sah sie sich außerstande, ihre Mutterrolle mit den Anforderungen des Amtes zu vereinbaren. Trump bestätigte ihren Weggang Ende des Monats und kündigte eine Beraterrolle für sie an. Leavitt, eine loyale Trump-Unterstützerin seit dessen erster Amtszeit, äußerte sich auf X kritisch zur Demokratischen Partei.

InhaltSeit Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit war Karoline Leavitt Pressesprecherin des Weißen Hauses und eine seiner größten Unterstützerinnen. Nun zieht sie sich abrupt zurück. Aus familiären Gründen, wie es heißt. Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, tritt zurück. Die 28-Jährige schrieb in einem Beitrag auf der Onlineplattform X, ihre Arbeit für US-Präsident Donald Trump sei "eine Ehre und ein Abenteuer" gewesen. Nach der Geburt ihrer Tochter im Mai habe sie jedoch gemerkt, dass sich ihre Rolle als Mutter nicht mit den Anforderungen des Weißen Hauses vereinbaren lasse. Daher habe sie sich entschieden, zu kündigen. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Trump bestätigte ihren Rücktritt auf seiner Onlineplattform "Truth Social". Leavitt werde die Stelle am Ende des Monats verlassen, "um mehr Zeit mit ihren wunderschönen Kindern und ihrer Familie zu verbringen". Die 28-Jährige werde weiterhin eine Beraterrolle einnehmen. Wer den Posten künftig übernehmen soll, ist noch nicht bekannt. Politisch zählt Leavitt zu den loyalen Unterstützerinnen des US-Präsidenten. Schon während dessen erster Amtszeit arbeitete sie im Weißen Haus, später verteidigte sie offensiv Trumps unbelegte Behauptungen über Wahlbetrug bei der Präsidentschaftswahl 2020. Heute gilt sie als eine der aggressivsten Stimmen der Regierung gegenüber kritischen Medien. Den X-Beitrag zu ihrem Rücktritt nutzte Leavitt nun auch, um ein weiteres Mal auszuteilen: Die USA stünden vor einer "existenziellen Bedrohung" durch eine "immer extremistischer werdende Demokratische Partei, die alles Gute an Amerika zerstören will". Zur Wahrheit hat die US-Regierungssprecherin ein ähnlich pinocchiohaftes Verhältnis wie ihr Chef. Wieso Leavitt mit erst 28 Jahren gerissener, professioneller und perfider als alle Trump-Sprachrohre vor ihr ist, lesen Sie hier .