Kolumbien: Leo XIV. stellt 100.000 Euro Erdbebenhilfe für Kolumbien bereit

Datum12.08.2026 22:12

Quellewww.zeit.de

TLDRDas Päpstliche Almosenamt stellt 100.000 Euro Soforthilfe für Kolumbien bereit, nachdem ein schweres Erdbeben das Land erschütterte. Die Spende geht an die Kolumbianische Bischofskonferenz zur Bewältigung der dringendsten Notlagen. Die Zahl der Verletzten übersteigt 2.000, während mindestens 239 Tote gemeldet wurden. Die Regierung hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.

InhaltDas Päpstliche Almosenamt hat 100.000 Euro als Soforthilfe nach Kolumbien überwiesen. Unterdessen ist die Zahl der Verletzten auf mehr als 2.000 gestiegen. Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien hat Papst Leo XIV. insgesamt 100.000 Euro als Soforthilfe für die betroffenen Gebiete bereitgestellt. Wie das Portal Vatican News berichtete, überwies das Päpstliche Almosenamt den Betrag zur Weiterverteilung an die Kolumbianische Bischofskonferenz. Es sei eine erste Spende, um die dringendsten Notlagen zu beheben. Weitere konkrete Hilfen sollen demnach folgen. Derweil ist die Lage vor Ort weiterhin kritisch. Bisher wurden laut Behördenangaben mindestens 239 Tote gemeldet. Die Zahl der Verletzten stieg auf über 2.000. "Wir treten nun in die letzte Phase der ersten 72 Stunden ein", sagte der Bürgermeister von Cali, Alejandro Eder, über die Rettungsarbeiten. "Das bedeutet nicht, dass es danach keine Überlebenden mehr geben wird, aber es wird schwieriger", sagte er. Die kolumbianische Regierung rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Laut Dekret sollen während dieser Zeit die Nationalflagge an allen öffentlichen Gebäuden im Land sowie an den kolumbianischen Auslandsvertretungen auf Halbmast wehen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.