Datum12.08.2026 22:05
Quellewww.zeit.de
TLDRBei der MDR-Wahlarena wies die Grünen-Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz auf die Sorgen vieler Sachsen-Anhalter vor einer AfD-Regierung hin. Sie widersprach der AfD, die sich als einzige stolz auf das Bundesland darstelle. Laut Sziborra-Seidlitz seien es gerade die Ehrenamtlichen und die Zivilgesellschaft, die Sachsen-Anhalt ausmachten und sich nun Sorgen machten. Sie betonte, dass man sowohl mit Deutschland- als auch mit Regenbogenflagge stolz auf das Land sein könne.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt“. Lesen Sie jetzt „Grünen-Kandidatin in TV-Runde: Stolz auf Sachsen-Anhalt sein“. Die Grüne Susan Sziborra-Seidlitz hat in der MDR-Wahlarena aller Spitzenkandidaten auf die Angst vieler Menschen vor einer AfD-Regierung hingewiesen. Die AfD tue so, als seien sie die Einzigen, die stolz auf Sachsen-Anhalt seien, sagte Sziborra-Seidlitz in der Live-Fernsehsendung. Dabei sei es die AfD, die das Bundesland schlechtrede. Das Land sei "voll mit wunderbaren Menschen", es gebe viel Ehrenamt. "Und all diese Menschen, die gesamte Zivilgesellschaft in diesem Land, die die dieses Land so wunderbar machen, die machen sich im Moment Sorgen, weil sie Angst haben vor einer AfD-Regierung", sagte Sziborra-Seidlitz. Zuvor hatte eine Zuschauerin aus dem Publikum den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund gefragt, was es bringe, Deutschland-Flaggen an die Schulen zu hängen und warum die AfD Regenbogenflaggen abhängen wolle, die sie an Schulen bisher noch nicht gesehen habe. Siegmund hatte geantwortet, dass die Menschen in Deutschland nicht mehr stolz auf sich selbst seien. Sziborra-Seidlitz entgegnete: "Wir können stolz auf Sachsen-Anhalt sein und das sind wir auch. Und zwar mit Regenbogenflagge und mit Deutschlandflagge." © dpa-infocom, dpa:260812-930-521253/1