Datum12.08.2026 18:23
Quellewww.spiegel.de
TLDREin Spaziergänger fand in Trebur eine qualmende Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg am Rheinufer. Das Niedrigwasser legte das Kampfmittel frei, wodurch der Phosphor mit Luftsauerstoff reagierte. Der Kampfmittelräumdienst entschärfte die Granate. Aufgrund des niedrigen Wasserstands erwartet die Polizei häufigere Funde solcher Weltkriegsrelikte. Bei Entdeckung wird dringend empfohlen, Abstand zu halten und die Polizei zu alarmieren.
InhaltPlötzlich qualmte es am Rheinufer: Ein Mann hat im südhessischen Trebur ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Solche Funde könnten laut Polizei angesichts der Niedrigpegel häufiger vorkommen. Ein Spaziergänger hat in der Nacht am Rheinufer im südhessischen Trebur eine rauchende Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das aktuelle Niedrigwasser am Fluss hatte das Kampfmittel freigelegt, teilte die Polizei mit . Weil damit wieder Luft an die Granate gelangte, reagierte der Phosphor demnach mit dem Sauerstoff, sodass Qualm von dem alten Kampfmittel aufstieg. Der Spaziergänger habe daraufhin die Polizei gerufen. Noch in der Nacht machten die Einsatzkräfte vom Kampfmittelräumdienst die Granate unschädlich und transportierten sie ab. Aktuell kann es der Polizei zufolge wegen des niedrigen Wasserstandes häufiger passieren, dass Überreste aus dem Krieg wieder ans Tageslicht kommen. Wer Kampfmittel entdeckt, sollte sie demnach nicht berühren, sondern Abstand halten und sofort die Polizei anrufen. Zuvor hatten zwei Jungen auf einem Spielplatz in Niedersachsen ebenfalls eine Granate gefunden, sie konnte beseitigt werden.