Datum12.08.2026 17:14
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Deutschland ist am Abend eine partielle Sonnenfinsternis sichtbar, die Sonne wird zu 84-90% bedeckt sein. Eine sichere Beobachtung ist nur mit speziellem Schutz möglich. Politisch könnte das BSW in Sachsen-Anhalt eine AfD-geführte Regierung ermöglichen, lehnt aber ein Szenario mit dem AfD-Spitzenkandidaten ab. Neue Hinweise gibt es zum Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle.
InhaltEuropa erlebt am Abend eine Sonnenfinsternis. Wie viel Sonne wird wo bedeckt sein? Und: der unwahrscheinliche Plan des BSW, der AfD an die Macht zu helfen Am Abend ist in weiten Teilen Europas eine Sonnenfinsternis zu beobachten. Sie beginnt je nach Standort ab etwa 19:11 Uhr, das Maximum wird zwischen 20:05 und 20:18 Uhr erreicht. In Deutschland ist sie partiell sichtbar. Je nach Region werden 84 bis 90 Prozent der Sonne vom Mond bedeckt. Eine totale Sonnenfinsternis ist in Teilen Islands und Spaniens sowie in Grönland zu sehen. Die Sonne darf egal von wo aus dabei nur mit einem geeigneten Sonnenschutzfilter betrachtet werden. Wie stark die Sonne bedeckt ist, was bei der Beobachtung noch zu beachten ist und mit welchen Hilfsmitteln sie eine geeignete Sehhilfe bauen, das erklärt Stefan Schmitt, Redakteur im Wissensressort der ZEIT. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) könnte nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine AfD-geführte Regierung ermöglichen. Sahra Wagenknecht und die BSW-Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali haben erneut erklärt, dass sie eine Abwahl der CDU anstreben und sich einen überparteilichen Ministerpräsidenten vorstellen. Wagenknecht bezeichnete die Brandmauer zur AfD als gescheitert und sagte, es sei undemokratisch, eine Partei mit mehr als 40 Prozent auszugrenzen. Möglich wäre eine Wahl des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund mit einfacher Mehrheit im dritten Wahlgang, wenn sich das BSW dort enthalten würde. Siegmund lehnt dieses Szenario allerdings ab. Voraussetzung wäre zudem, dass das BSW in den Landtag einzieht. Wie realistisch das ist, ordnet Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung, ein. Außerdem im Update: Zum Angriff mit Drohnen auf den Flughafen Leipzig/Halle gibt es neue Hinweise. In Kursdorf, wenige hundert Meter vom Flughafen entfernt, hörte ein Zeuge am Abend kurz vor dem Fund der Sprengstoffdrohne einen Knall. Ermittler fanden dort später Explosionsspuren und Geräte, die möglicherweise das Drohnensignal verstärkt haben könnten. Ob die Explosion mit dem Angriff zusammenhängt und möglicherweise der Spurenverwischung diente, ist bislang unklar. Und sonst so: Männer vor: Bei Bumble dürfen jetzt auch Männer zuerst schreiben. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.