Niedrigwasser: Spaziergänger findet qualmende Phosphorgranate am Rheinufer

Datum12.08.2026 16:35

Quellewww.zeit.de

TLDREin Spaziergänger entdeckte am stark ausgetrockneten Rheinufer eine qualmende Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Niedrigwasser hatte das Kampfmittel freigelegt, wodurch der Phosphor mit Sauerstoff reagierte. Der Kampfmittelräumdienst entschärfte die Granate. Die Polizei warnt angesichts des Niedrigwassers vor weiteren Funden und rät dringend, solche Objekte nicht zu berühren, sondern sofort die Polizei zu informieren.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Niedrigwasser“. Lesen Sie jetzt „Spaziergänger findet qualmende Phosphorgranate am Rheinufer“. Mitten in der Nacht hat ein Spaziergänger am Rheinufer eine rauchende Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das aktuelle Niedrigwasser am Fluss hatte das Kampfmittel im südhessischen Trebur freigelegt, wie die Polizei mitteilte. Weil damit wieder Luft an die Granate gelangte, reagierte der Phosphor demnach mit dem Sauerstoff, sodass Qualm von dem alten Kampfmittel aufstieg. Der Spaziergänger habe daraufhin die Polizei gerufen. Noch in der Nacht machten die Einsatzkräfte vom Kampfmittelräumdienst die Granate unschädlich und transportierten sie ab.  Aktuell kann es der Polizei zufolge wegen des niedrigen Wasserstandes häufiger passieren, dass Überreste aus dem Krieg wieder ans Tageslicht kommen. Wer Kampfmittel entdeckt, sollte sie demnach nicht berühren, sondern Abstand halten und sofort die Polizei anrufen. © dpa-infocom, dpa:260812-930-520173/1