Rettungsaktion läuft noch: Mindestens 44 Tote bei Bootsunglück in Simbabwe

Datum12.08.2026 16:19

Quellewww.zeit.de

TLDRBei einem Bootsunglück auf dem Karibasee in Simbabwe sind mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Eine überfüllte Fähre kenterte nach Angaben des Ministeriums für Kommunalverwaltung auf dem See infolge einer hohen Welle. Das Boot transportierte 119 Erwachsene und eine unbekannte Anzahl Kinder, obwohl die Kapazität bei 90 Passagieren liegt. Rettungsarbeiten dauern an, 77 Personen wurden bisher gerettet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rettungsaktion läuft noch“. Lesen Sie jetzt „Mindestens 44 Tote bei Bootsunglück in Simbabwe“. Bei einem Bootsunglück in Simbabwe sind der Regierung des südafrikanischen Landes zufolge mindestens 44 Menschen gestorben. Eine überfüllte Fähre sei auf dem Karibasee im Nordwesten des Landes bei einer hohen Welle gekentert, teilte das Ministerium für Kommunalverwaltung mit. Das Boot hatte demnach eine Kapazität von 90 Passagieren, jedoch 119 Erwachsene befördert. Eine unbestimmte Anzahl von Kindern war nach Angaben des Ministeriums ebenfalls an Bord. Der Unfall habe sich am späten Dienstag ereignet. Such- und Rettungsaktion wurden am Mittwoch fortgeführt. Spezialisierte Wasserrettungsteams seien in das Gebiet eingeflogen worden. Bislang wurden 77 Menschen gerettet. Der rund 5.580 Quadratkilometer große Stausee an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe gilt als der weltweit größte künstliche See nach Volumen. Er dient vor allem der Stromerzeugung für beide Länder, wird aber auch für Fischerei und Tourismus genutzt. © dpa-infocom, dpa:260812-930-520099/1