Datum12.08.2026 14:36
Quellewww.zeit.de
TLDRVor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wurden in Rostock politische Aufkleber mit versteckten Rasierklingen angebracht. Die Polizei warnt eindringlich davor, solche Aufkleber eigenhändig zu entfernen, da dies zu schweren Schnittverletzungen führen kann. Zwei Fälle wurden bereits gemeldet, und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Dies geschieht inmitten eines intensiven Wahlkampfes, der auch von ersten Vandalismusfällen an Wahlplakaten überschattet wird.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vor der Landtagswahl“. Lesen Sie jetzt „Kriminelle präparieren vor Wahl Aufkleber mit Rasierklingen“. In Rostock haben Polizeiangaben nach Unbekannte mit getarnten Rasierklingen versehene politische Aufkleber angebracht. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet. Die Behörde "warnt insbesondere davor, auffällige oder unbekannte Aufkleber eigenständig oder mit bloßen Händen zu entfernen", heißt es in der Pressemitteilung. Die unter dem Sticker verborgene Rasierklinge könne zu erheblichen Schnittverletzungen führen. Beide Vorfälle wurden im Stadtteil Dierkow gemeldet. Ein Aufkleber prangte demnach in Sichthöhe an einer Straßenbahnhaltestelle, die Rasierklinge war nur von der anderen Seite der Glasscheibe zu erkennen. Ein Zeuge fand später einen zweiten Aufkleber an einer Mülltonne. Er sei bei der Entfernung des Stickers unverletzt geblieben, heißt es. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Wahlkampf in die heiße Phase eingetreten. Bis zur Abstimmung sind es weniger als sechs Wochen und alle politischen Parteien nutzen die Zeit auch intensiv, um mit Wahlplakaten für sich zu werben. Bereits in den ersten Tagen gab es aber auch Fälle von Vandalismus: So hat die Polizei in Neubrandenburg vier Jugendliche beim Abreißen von Wahlplakaten erwischt und eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gestellt. © dpa-infocom, dpa:260812-930-519313/1