Rhythmische Sportgymnastik: Nach Schrecksekunde: Varfolomeev begeistert zum WM-Auftakt

Datum12.08.2026 14:33

Quellewww.zeit.de

TLDRDarja Varfolomeev startete erfolgreich in die Heim-WM der Rhythmischen Sportgymnastik. Trotz eines technischen Problems zu Beginn ihrer Reifenübung zeigte sie mit Reifen und Ball starke Leistungen und übernahm vorläufig die Führung im Mehrkampf. Sie ist eine der Favoritinnen für die Medaillenentscheidungen. Andere Teilnehmerinnen wie Lada Pusch hatten Schwierigkeiten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rhythmische Sportgymnastik“. Lesen Sie jetzt „Nach Schrecksekunde: Varfolomeev begeistert zum WM-Auftakt“. Nach einer kurzen Schrecksekunde zu Beginn hat Darja Varfolomeev die Fans am ersten Tag der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik mit zwei starken Auftritten verzaubert. Die Olympiasiegerin und elfmalige Weltmeisterin erhielt in der Qualifikation 29,250 Punkte mit dem Reifen und 29,700 Punkte mit dem Ball - und für beide Übungen tosenden Applaus vom begeisterten Publikum in der Frankfurter Festhalle.  Mit insgesamt 58,950 Zählern übernahm die 19-Jährige nach zwei von vier Geräten im Mehrkampf vorerst die Spitzenposition. Die Qualifikation wird erst am späten Donnerstagabend abgeschlossen. Pro Gerät erreichen die besten acht Teilnehmerinnen die Einzel-Finals am Sonntag. Für die Mehrkampf-Entscheidung am Freitag qualifizieren sich die ersten 18.  Zum Auftakt ihrer Medaillen-Mission war Varfolomeev einen Tick zu früh dran. Als sie ihre Übung begann, hatte die Musik noch nicht eingesetzt. Die Sportlerin des Jahres von 2025 stoppte sofort und durfte nach einer kurzen Pause noch einmal von vorn anfangen.  Trotz des kleinen Fauxpas behielt sie die Nerven und lieferte einen fehlerfreien Auftritt ab, der ihr vorläufig den zweiten Platz hinter Daniela Munits aus Israel (29,450) einbrachte. Mit dem Ball lief dann auf Anhieb alles glatt - Lohn war vorerst Platz 1.  Weniger glücklich verliefen die Auftritte von Lada Pusch, die sowohl mit dem Reifen als auch mit dem Ball patzte. Für die 18-Jährige ist die erhoffte Teilnahme am Mehrkampf-Finale damit in weite Ferne gerückt. © dpa-infocom, dpa:260812-930-519266/1