Datum12.08.2026 12:43
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Elbe in Dresden wird voraussichtlich den Wasserstand von 50 Zentimetern erreichen, wird aber laut Prognose bis Samstag wieder leicht ansteigen. Dieser Wert liegt deutlich über den historischen Tiefstständen von 21 Zentimetern in den Jahren 1947 und 1952. Experten betrachten den Durchfluss von 83,6 Kubikmetern pro Sekunde am Mittwoch als aussagekräftiger für das Niedrigwasser als den reinen Pegelstand.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Niedrigwasser“. Lesen Sie jetzt „Elbe in Dresden soll 50 Zentimeter nicht unterschreiten“. Die Elbe in Dresden soll den Wasserstand von einem halben Meter vorerst nicht unterschreiten. Ab Donnerstagmorgen wird ein Wert von 50 Zentimeter vorausgesagt, der dann bis gegen Mitternacht konstant bleibt. Nach der Prognose des Landeshochwasserzentrums geht es dann wieder ein wenig aufwärts - bis auf 52 Zentimeter am Samstag. Am Dienstag hatte die Prognose noch bei 59 Zentimeter gelegen. Allerdings sind die Superlative für Niedrigwasser in Dresden noch weit entfernt. In der Wasserstraßen- und Schifffahrtverwaltung des Bundes sind die bisherigen Tiefststände in den Jahren 1947 und 1952 vermerkt. Damals wurde jeweils Mitte August am Pegel Dresden ein Wert von 21 Zentimeter gemessen. Im September 1950 waren es 34 Zentimeter, im September 1953 dann 36 Zentimeter. Normalerweise hat die Elbe im Schnitt am Pegel Dresden einen Wert von 1,60 Meter. Beim Jahrhunderthochwasser 2002 waren es 9,40 Meter. Nach Angaben der Bundesbehörde lag der vorläufig niedrigste Tagesmittelwert der Elbe in Dresden am 28. Juni bei 51 Zentimeter. Experten halten allerdings den Durchfluss für die hydrologisch aussagekräftigere Größe. Beim Niedrigwasser am 12. August 1947 lag er am Pegel Dresden bei 35,8 Kubikmeter pro Sekunde. Zum Vergleich: Am Mittwoch waren es um die Mittagszeit 83,6 Kubikmeter pro Sekunde. © dpa-infocom, dpa:260812-930-518535/1