Datum12.08.2026 10:40
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Spritpreise in Deutschland steigen stark an, insbesondere Diesel, der innerhalb eines Tages um 5,7 Cent teurer wurde. Der ADAC führt dies auf den gestiegenen Ölpreis zurück, kritisiert aber, dass die Preise generell zu hoch seien. Zusätzlich wirkt sich die Dürre in einigen Regionen preissteigernd aus. Benzin ist ebenfalls teurer geworden.
InhaltInnerhalb eines Tages ist der Dieselpreis im Durchschnitt um 5,7 Cent gestiegen. Trotz der Dürre und dem höheren Ölpreis ist das Preisniveau aus Sicht des ADAC zu hoch. Die Spritpreise in Deutschland sind in den vergangenen Tagen kräftig gestiegen. Vor allem Diesel verteuert sich derzeit deutlich, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Doch auch für Benzin müssen die Autofahrer mehr bezahlen. Ein Liter Diesel kostete am Dienstag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,20 Euro. Das waren 3,8 Cent mehr als noch am Sonntag. Ein Liter E10 kostete 2,125 Euro und damit 3 Cent mehr als am Sonntag. Auch am Mittwoch deuten die ersten Zahlen auf kräftig weiter steigende Preise hin. Um 8.00 Uhr morgens war Diesel im bundesweiten Durchschnitt um 5,7 Cent teurer als einen Tag zuvor zur selben Uhrzeit. Der Preis von E10 stieg um 2,6 Cent. Beim ADAC sieht man den jüngsten Anstieg des Ölpreises als Treiber für die höheren Spritpreise. "Das ändert jedoch nichts daran, dass das Preisniveau aus unserer Sicht bereits seit Wochen zu hoch ist", erklärte ein Sprecher. In Teilen Deutschlands kommt zudem auch die aktuelle Dürre als Preistreiber für den Sprit hinzu. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.