EU-Verpackungsverordnung: EU-Regeln verbieten PFAS in Fast-Food-Verpackungen

Datum12.08.2026 10:13

Quellewww.zeit.de

TLDRDie neue EU-Verordnung für Lebensmittelverpackungen verbietet ab sofort PFAS in Fast-Food-Verpackungen wie Burger-Boxen. Diese Stoffe, die zum Fettabweisen dienen, gelten als gesundheitsschädlich. Die neuen Grenzwerte sind so streng, dass PFAS zukünftig wohl nicht mehr für Verpackungen verwendet werden. Weitere Nachhaltigkeitsregeln treten ab 2030 in Kraft.

InhaltEine neue EU-Verordnung für Lebensmittelverpackungen ist in Kraft getreten. Sie soll für weniger Schadstoffe sorgen – und für mehr Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz. Eine neue EU-Verordnung untersagt ab heute den Verkauf von Lebensmittelverpackungen, die mit bestimmten Schadstoffen belastet sind. Die sogenannten PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) werden etwa in fettabweisenden Burger-Boxen oder Gebäckpapieren eingesetzt, um ein Durchweichen der Verpackungen zu verhindern. Die Stoffe stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein.  Laut der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sind die neuen PFAS-Grenzwerte so niedrig, dass diese "Ewigkeitschemikalien" künftig wohl nicht mehr für Verpackungen genutzt werden. Gelagerte Bestände dürfen aber noch verkauft werden. Die Verordnung sieht auch viele weitere neue Regeln vor, die Verpackungen nachhaltiger und weniger gesundheitsschädlich machen sollen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher greifen die meisten dieser Regelungen erst ab 2030.   Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.