Datum12.08.2026 08:13
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Brandenburg wurden im Rahmen von Schwerpunktkontrollen innerhalb einer Woche fast 28.600 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Bei der Überwachung von 367 Standorten wurden insgesamt 535.000 Fahrzeuge gemessen. Besondere Ausreißer gab es mit Geschwindigkeiten von bis zu 143 km/h in einer 80er-Zone. Rasen bleibt eine Hauptunfallursache in Brandenburg, die im Vorjahr zum Tod von 62 Menschen führte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schwerpunktkontrollen“. Lesen Sie jetzt „Fast 28.600 Geschwindigkeitsverstöße in einer Woche“. Im Rahmen von Schwerpunktkontrollen in Brandenburg hat die Polizei in der vergangenen Woche fast 28.600 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Kontrolliert worden sei von Montag bis einschließlich Sonntag an insgesamt 367 Orten, teilte eine Sprecherin mit. Einige Raser stachen dabei besonders heraus. So wurde ein Auto im Landkreis Oder-Prignitz mit 143 Kilometern pro Stunde geblitzt, bei erlaubtem Tempo 80. Auf einer Landstraße im Landkreis Havelland fuhr ein Auto mit 101 statt der erlaubten 60 Stundenkilometer und im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wurde ein Fahrer mit Tempo 90 in einer 50er-Zone erwischt. Insgesamt sei die Geschwindigkeit von 535.000 Fahrzeugen gemessen worden, teilte die Polizei weiter mit. Der überwiegende Teil der Fahrerinnen und Fahrer habe sich also an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten. Gleichwohl bleibt Rasen eine der Hauptunfallursachen in Brandenburg. Allein im vergangenen Jahr kamen laut Polizei 62 Menschen bei Unfällen im Zusammenhang mit überhöhter Geschwindigkeit ums Leben. © dpa-infocom, dpa:260812-930-517074/1