Datum12.08.2026 04:50
Quellewww.zeit.de
TLDRUS-Präsident Donald Trump bestätigte einen heimlichen Flugzeugwechsel nach einem Nato-Gipfel in der Türkei. Aus Sicherheitsbedenken stieg er nicht in die Air Force One, sondern wurde in einem Catering-Fahrzeug zu einem anderen Flugzeug gebracht. Die Air Force One startete als Ablenkungsmanöver. Trump landete später unbemerkt wieder in der Präsidentenmaschine. Dieses Vorgehen wurde geheim gehalten, was als beispiellos gilt. Zuvor war Trump mit einem Luxusjet aus Katar angereist, dem wichtige Abwehrsysteme fehlten.
InhaltWegen einer Sicherheitsbedrohung verließ der US-Präsident den Nato-Gipfel nicht in der Air Force One. Er hatte heimlich das Flugzeug gewechselt, wie er selbst bestätigt. US-Präsident Donald Trump hat erstmals selbst bestätigt, dass er nach einem Nato-Gipfeltreffen in der Türkei heimlich das Flugzeug gewechselt hat. Grund sei eine Sicherheitsbedrohung gewesen: Der Secret Service und das Militär hätten ihm geraten, nicht mit der Air Force One zu fliegen. "Ich richte mich nach dem Secret Service und dem Militär. Sie wollten, dass ich einen anderen Flug, ein anderes Flugzeug nehme", sagte Trump. "Ich muss einfach tun, was sie sagen." Seine Äußerungen bestätigten einen Bericht der Washington Post vom Montag. Demnach ließ sich Trump heimlich in einem Catering-Container vom Flughafen zu einem anderen Flugzeug bringen. Währenddessen hob die mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Weißen Hauses, Sicherheits- und Unterstützungspersonal sowie Journalisten besetzte Air Force One aus der Türkei ab – als Ablenkungsmanöver für den Fall eines iranischen Angriffs. Bei einem Zwischenstopp in Großbritannien schlich sich Trump dann unbemerkt wieder an Bord der Präsidentenmaschine und wies Fragen nach einer möglichen Gefahr zurück. "Wenn ich fliege, fliegt ihr mit. Richtig?", sagte er zu Journalistinnen. Dass Trumps Wechsel damals und noch wochenlang danach geheim gehalten wurde, gilt als beispiellos. Das Weiße Haus hat die Berichte nicht dementiert, liefert aber auch keine Einzelheiten. Der Flug aus der Türkei hatte damals auch für Schlagzeilen gesorgt, weil Trump mit einem von Katar an die USA verschenkten Luxusjet angereist war. Dieser verfügte nicht über einige der Raketenwarn- und Abwehrsysteme älterer Präsidentenmaschinen.