Datum11.08.2026 21:31
Quellewww.spiegel.de
TLDRIsabel Gose gewann Silber und Maya Werner Bronze über 800 Meter Freistil bei der Schwimm-EM in Paris. Gose, die bereits zwei Medaillen im Freiwasser gewonnen hatte, zeigte sich mit ihrer Saisonbestzeit zufrieden. Werner verbesserte ihre persönliche Bestzeit deutlich. Ein deutsches Rekordquartett belegte über 4x100 Meter Lagen den fünften Platz.
InhaltNur ihre Dauerrivalin Simona Quadarella war schneller: Bei der Schwimm-EM hat es für Isabel Gose immerhin zu Silber gereicht. Sie landete vor ihrer Trainingspartnerin aus Magdeburg. Silber und Bronze bei der Schwimm-EM in Paris: Die Magdeburgerinnen Isabel Gose und Maya Werner haben die nächsten Medaillen für das deutsche Team gewonnen. Im Freistil über 800 schlug Gose nach 8:18,44 Minuten und nur hinter ihrer Dauerrivalin Simona Quadarella aus Italien an. Im Centre Aquatique Olympique von Paris sicherte sich die zweite deutsche Finalteilnehmerin Werner den dritten Platz. Sie verbesserte ihre Bestzeit um sieben Sekunden auf 8:22,55 Minuten. Für die 24 Jahre alte Gose war es bereits das dritte Edelmetall bei den Titelkämpfen in der französischen Hauptstadt. In der vergangenen Woche hatte Gose im Freiwasser Gold im Knock-out-Sprint und mit der Mixed-Staffel gewonnen. Im Becken hatte Gose 500 Meter lang mit Quadarella mithalten können, dann fiel sie zurück. Dennoch zeigte sie sich "super happy, drittes Rennen, dritte Medaille. Das ist mit Abstand die beste Zeit der Saison", sagte Gose. "Der Übergang hat besser geklappt als erwartet." Sie gilt auch über 1500 Meter zu den großen Medaillenkandidatinnen. Auf der längsten Beckendistanz wartet am Donnerstag der Vorlauf. Auch Werner freute sich: "Ich habe gemerkt, heute ist der Rutsch da", sagte die 21-Jährige. Nun eine "so tolle Zeit" zu schwimmen, "das macht mich eigentlich fast noch glücklicher". Schon bei der Kurzbahn-EM im Dezember hatte sie Bronze geholt. Der Mixed-Staffel über 4x100 Meter Lagen mit Kaii Liam Winkler, Melvin Imoudu, Angelina Köhler und Nina Holt reichte die deutsche Rekordzeit von 3:43,00 Minuten hingegen nicht für das Podium. Das Quartett verbesserte die Bestmarke um mehr als eine Sekunde und belegte den fünften Platz. Gold ging an Gastgeber Frankreich (3:39,64) vor den Niederlanden (3:40,92) und Russland (3:41,52). Das DSV-Team steht nach dem zweiten Wettkampftag im Becken bei drei Medaillen. Am Montag hatten Olympiasieger Lukas Märtens, Timo Sorgius, Jarno Bäschnitt und Cornelius Jahn mit der Freistil-Staffel über die 4x200 Meter in deutscher Rekordzeit (7:02,28 Minuten) Bronze gewonnen (mehr dazu hier).