Datum11.08.2026 19:42
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Landkreis Dahme-Spreewald sind bei 109 Standorten 410 Bienenvölker von der Amerikanischen Faulbrut betroffen. Imker müssen bis zum 30. August Proben zur Untersuchung abgeben, um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Nach dem Ausbruch am 13. Juli wurden weitere Fälle bestätigt. Die Krankheit befällt und vernichtet Bienlarven, was zum Massensterben von Völkern führen kann, ist aber für Menschen und Honig ungefährlich.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Krankheit bei Honigbienen“. Lesen Sie jetzt „Faulbrut bei Bienen: Imker müssen Proben ihrer Völker nehmen“. Imker im Landkreis Dahme-Spreewald müssen wegen des Ausbruchs der Tierseuche Amerikanische Faulbrut Proben von ihren Bienenvölkern entnehmen und zur Untersuchung abgeben. Das teilte das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz beim Landkreis mit. Betroffen seien 109 bei der Behörde registrierte Bienenstandorte mit 410 Völkern. Die Bienenhalter und Bienenhalterinnen sollen der Auflage bis zum 30. August nachkommen. Ziel sei es, die Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Nach dem Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut am 13. Juli in der Nähe von Mittenwalde wurden den Angaben zufolge weitere Fälle amtlich bestätigt: In den zwei Sperrbezirken sind sieben Bienenstandorte mit 40 Völkern betroffen. Die Amerikanische Faulbrut ist für den Menschen und ausgewachsene Bienen nicht gefährlich. Auch der Honig oder andere Bienenprodukte können laut Imkerverband ohne Bedenken verzehrt werden. Da die Seuche jedoch die Bienenlarven vernichtet, gehört sie zu den anzeigepflichtigen Tierkrankheiten. Ausgewachsene Bienen können zwar nicht an ihr erkranken, aber sie verbreiten, wodurch es zum Massensterben von Bienenvölkern kommen kann. © dpa-infocom, dpa:260811-930-515821/1