Datum11.08.2026 19:17
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Polizei im Main-Kinzig-Kreis geht davon aus, dass der Waldbrand bei Rodenbach, der am Montag rund 55 Hektar verwüstete, vorsätzlich gelegt wurde. Ermittler vermuten, dass die Brandstifter mit einem Fahrzeug unterwegs waren und Taschen dabei hatten. Sie bitten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung verdächtiger Personen, Fahrzeuge oder Auffälligkeiten in der Umgebung. Etwa 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Waldbrand“. Lesen Sie jetzt „Polizei geht in Rodenbach von Brandstiftung aus“. Die Polizei geht davon aus, dass der Waldbrand im Main-Kinzig-Kreis absichtlich gelegt wurde. Die Kriminalpolizei führe die Ermittlungen weiterhin in alle Richtungen. "Nach dem derzeitigen Stand gehen die Ermittler allerdings von Brandstiftung aus", teilten die Beamten mit. "Der oder die möglichen Brandverursacher könnten nach Einschätzung der Ermittler möglicherweise mit einem Fortbewegungsmittel unterwegs gewesen sein und dabei auch Taschen mitgeführt haben." Die Polizei setzt auf die Mithilfe der Bevölkerung: "Wer am Montag im Bereich der betroffenen Waldgebiete unterwegs war und verdächtige Personen, Fahrzeuge oder sonstige Auffälligkeiten beobachtet hat, wird dringend gebeten, diese Wahrnehmungen der Polizei mitzuteilen. Auch Beobachtungen, die zunächst unbedeutend erscheinen, können für die Ermittlungen von Bedeutung sein." Auf rund 55 Hektar bei Rodenbach standen am Montag Bäume in Flammen. Rund 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht worden war, wurden am Dienstag weiter Glutnester bekämpft. © dpa-infocom, dpa:260811-930-515759/1