Datum11.08.2026 18:27
Quellewww.zeit.de
TLDREin Regionalzug kollidierte in Manching auf einem beschrankten Bahnübergang mit einem Auto. Der Fahrer wurde von der Feuerwehr aus dem zerstörten Fahrzeug gerettet und blieb glücklicherweise unverletzt. Die genaue Unfallursache ist unklar, ein Gutachter rekonstruiert den Vorfall. Der Zug fuhr mit etwa 120 km/h. Die 130 Fahrgäste blieben unverletzt und wurden nach einer Wartezeit mit Bussen weiterbefördert.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bahnunfall“. Lesen Sie jetzt „Regionalzug rammt Auto – Fahrer überlebt mit Schutzengel“. Ein Regionalzug ist bei Manching an einem beschrankten Bahnübergang mit einem Auto kollidiert. Die Feuerwehr musste den Fahrer aus dem auf der Seite liegenden Wagen befreien. Das Auto sei zerstört, der Mann aber nach dem ersten Eindruck ohne schwere Verletzungen davongekommen, sagte Polizeisprecher Andreas Aichele. "Da hatten ein paar Schutzengel Zeit, die sich alle gemeinsam um den Mann gekümmert haben." Unklar sei, wie das Auto hinter die Schranke kam. Ein Gutachter sei vor Ort, um den Unfall zu rekonstruieren. Der Zug auf der Strecke von Ingolstadt nach Regensburg sei etwa 120 Stundenkilometer schnell gewesen. Der Fahrer hätte vermutlich wenig Überlebenschancen gehabt, wenn der Wagen voll erfasst worden wäre, hieß es weiter. Die rund 130 Fahrgäste in dem Zug blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Noch mehr Glück im Unglück in der Hitze: Die Klimaanlage im Zug funktionierte auch nach dem Unfall, die Fahrgäste mussten noch ungefähr eineinhalb Stunden im Zug bleiben. Die Feuerwehr versorgte sie mit Getränken. Sie wurden mit Bussen zum nächsten Bahnhof gebracht. © dpa-infocom, dpa:260811-930-515662/1