Teuerungsrate: Inflation in Deutschland bleibt bei 2,3 Prozent

Datum28.11.2025 14:40

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Inflationsrate in Deutschland bleibt im November bei 2,3 Prozent und liegt damit weiterhin über dem angestrebten Ziel von zwei Prozent. Haupttreiber sind steigende Preise im Dienstleistungssektor (+3,5 Prozent), während Lebensmittelpreise nur um 1,2 Prozent zulegten. Im Vergleich zu Oktober sanken die Preise um 0,2 Prozent. Energiepreise sanken leicht um 0,1 Prozent. Die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie beträgt 2,7 Prozent. Die Europäische Zentralbank zielt auf eine mittelfristige Inflation von zwei Prozent.

InhaltVor allem Dienstleistungen werden teurer: In Deutschland bleibt die Inflationsrate oberhalb der angestrebten zwei Prozent. Sie lag im November bei 2,3 Prozent. Die Verbraucherpreise für Waren und Dienstleistungen in Deutschland stiegen im November um durchschnittlich 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit liegt die Inflation weiterhin über der angestrebten Zwei-Prozent-Marke, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Oktober war die Inflationsrate auf 2,3 Prozent gefallen, im September war sie mit 2,4 Prozent auf einen Jahreshöchststand gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat, also von Oktober auf November, sanken die Preise um 0,2 Prozent. Getrieben wurden die Preise im November weiterhin durch deutlich gestiegene Preise für Dienstleistungen, welche sich erneut um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerten. Die Lebensmittelpreise stiegen dagegen nur um 1,2 Prozent. Entlastet wurden die Verbraucher durch billigere Energie: Kraftstoffe, Strom und Gas waren im November insgesamt 0,1 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die sogenannte Kerninflation, lag bei 2,7 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Inflation von zwei Prozent an. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.