Datum11.08.2026 14:18
Quellewww.zeit.de
TLDREine Seniorin in Chemnitz wurde Opfer von Betrügern, die sich als Polizisten ausgaben und behaupteten, ihr Sohn habe einen schweren Unfall verursacht. Sie zwangen die Frau, Gold im Wert von 70.000 Euro an einen Boten zu übergeben, um eine Haftstrafe zu vermeiden. Die Polizei ermittelt und sucht nach dem Boten, einem ca. 40-45 Jahre alten Mann.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Chemnitz“. Lesen Sie jetzt „Seniorin verliert Gold im Wert von 70.000 Euro an Betrüger“. Eine Seniorin aus Chemnitz hat Gold im Wert von 70.000 Euro an Betrüger verloren. Die Unbekannten gaben sich am Montagnachmittag am Telefon als Polizisten aus und behaupteten, der Sohn der Frau habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, teilte die Polizei mit. Sie verlangten demnach mehrere Tausend Euro, um eine Haft abzuwenden. Die Betrüger brachten die Frau dazu, Gold an einen Boten zu übergeben. Dieser erschien zu Fuß an der Wohnanschrift der Seniorin im Stadtteil Sonnenberg. Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall und bittet um Hinweise, insbesondere zu dem Boten. Die Seniorin beschrieb den Mann als 40 bis 45 Jahre alt und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß mit dunklen Haaren. Bekleidet war er demnach mit einem beigefarbenen Basecap, einem cappuccinofarbenen T-Shirt, einer hellen Jeansjacke sowie einer hellblau verwaschenen Hose. © dpa-infocom, dpa:260811-930-514288/1